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Bayer Leverkusen
Freiburg plagen Verletzungssorgen

Bayer Leverkusen: SC Freiburg plagen Verletzungssorgen
FOTO: dpa, pse
Leverkusen. Der SC Freiburg reist mit großen Abwehrproblemen nach Leverkusen. Trainer Christian Streich fehlen zwei Innenverteidiger. Georg Niedermeier und Marc-Oliver Kempf fallen verletzt aus. Erstazmann Caglar Söyüncü leistet sich zu viele grobe Patzer.

Das ist neu Der Erstplatzierte der vergangenen Zweitligasaison vertraut auf eine Mischung aus Routine und frischem Blut. Das Grundgerüst des Kaders blieb erhalten. Abwehrchef Marc Torrejon (30), Sturmtank Nils Petersen (27) und Sechser Amir Abrashi (26) bilden das Grundgerüst. Dazu entwickelten sich der zurzeit verletzte U21-Nationalstürmer Maximilian Philipp, Kreativkopf Vincenzo Grifo oder Linksverteidiger Christian Günter deutlich weiter. Mit dem jungen Türken Caglar Söyüncü sowie den erfahrenen Manuel Gulde vom Karlsruher SC und dem Ex-Stuttgarter Georg Niedermeier rüstete Freiburg vor allem in der Defensive nach.

Der bei Bayer 04 ausgebildete und vor der Saison verpflichtete Jonas Meffert kam bisher nur einmal in der Liga und zweimal im Pokal zu einem Einsatz. Ob er gegen seinen Ex-Klub im Kader steht, ist ungewiss. Zuletzt plagten den Mittelfeldspieler muskuläre Probleme.

Das Team und die Form Eigentlich ist die Dreier- beziehungsweise Fünferkette mit drei zentralen Verteidigern im System von Trainer Christian Streich ein zentrales Element. Trotzdem entwickelte sich diese Position zuletzt zum Problem. Söyüncü spielt zwar oft stark, leistet sich aber auch regelmäßig grobe Patzer, die oft schmerzhaft Punkte kosten. Niedermeier ist am Rücken verletzt und der hochveranlagte Marc-Oliver Kempf fehlt noch bis zum Jahresende mit einer Meniskusverletzung. Torrejon kann zwar gepflegt das Spiel eröffnen, braucht aber zwingend einen schnellen Nebenmann.

Die Baustelle wirkt sich aus: Besonders bei schnellen Kontern des Gegners agierte die hintere Reihe oft kopf- und hilflos, zudem kassieren die Breisgauer auffällig viele Tore nach gegnerischen Standardsituationen. Abgesehen davon tritt der Aufsteiger aber überraschend souverän im Oberhaus auf. Gegen Gladbach und das Überraschungsteam Eintracht Frankfurt holte der SCF zwei Siege und punktete auch solide gegen die kriselnden Bremer, Hamburger und Augsburger. Zuletzt gab es allerdings drei Niederlagen in Folge.

Streichs Team steht langsam unter Druck, keine gefährliche Niederlagenserie aufzubauen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es am Samstag einen Sieger gibt, ist übrigens hoch: In der laufenden Saison spielten die Süddeutschen noch nicht einmal Remis.

Darauf muss Bayer 04 achten Dass Petersen ein guter Stürmer ist, hat er mit seinen sechs Toren bei Olympia bewiesen. Sein Kollege Florian Niederlechner ist die schnellere, beweglichere Variante im Angriff. Gefahr strahlt auch Grifo aus, der besonders als Distanz- und Standardschütze gefürchtet ist. Paradox: Ein Freistoßtor blieb dem Experten bisher verwehrt. 

Quelle: RP
 
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