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Bayer Leverkusen
Bayers nächster Gegner im Check

Langenfeld. Das ist neu Der Draht zwischen Mainz und Leverkusen war in der Sommerpause heiß. Mit Sechser Julian Baumgartlinger, der an den Rhein wechselte, und Keeper Lloris Karius verlor das Team von Trainer Martin Schmidt zwar zwei Leistungsträger. Doch dafür holte Manager Rouven Schröder ambitionierten Ersatz. Der neue Torhüter Jonas Lössl aus Dänemark machte bisher einen guten Eindruck. Ebenso überzeugte der Sturm mit dem Kolumbianer Jhon Cordoba, Kreativkopf Yunus Malli und dem Ex-Leverkusener Levin Öztunali. Baumgartlinger scheint bisher nicht ersetzbar zu sein. Gleich drei neue defensive Mittelfeldspieler kämpfen um Anschluss. Bisher beeindruckte keiner - auch nicht die Leverkusener Leihgabe André Ramalho.

Das Team und die Form Mainz kommt ins Rollen. Schon bei der Auftaktniederlage (2:1) gegen den BVB verkaufte sich der FSV gut. Danach folgte das furiose 4:4 gegen Hoffenheim, bei dem die 05er eine 3:0-Führung verspielten. Die beiden Siege gegen Augsburg (3:1) und Bremen (2:1) sorgen für gute Stimmung. Mainz hat Potenzial und ist sich dessen bewusst. Top-Scorer Pablo de Blasis kam zuletzt sogar von der Bank und sorgte für den Sieg. Einziges Manko: Bisher gab es immer mindestens ein Gegentor. Deswegen dürfte Schmidt rotieren. Den Angriff wird das nicht aus der Ruhe bringen, doch weiter hinten sucht der Schweizer noch nach einer stabilen Formation. Gut möglich, dass Ramalho zu einem Einsatz kommt. Mit Rechtsverteidiger Giulio Donati und Öztunali stünden so drei Ex-Leverkusener in der Mainer Startelf.

Darauf muss Bayer achten Jhon Cordoba, Pablo de Blasis, Yunus Malli und Levin Öztunali sind eine Sturmreihe mit einiger Wucht. Das Hirn ist mit Sicherheit Malli, doch Öztunali und Wirbelwind de Blasis sind durchaus in der Lage, jederzeit Löcher in den Leverkusener Abwehrverbund zu reißen. (jim)

Quelle: RP
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