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Bayer Leverkusen
Salzburgs Trainer Schmidt zu Bayer?

Holt Bayer Leverkusen Roger Schmidt als neuen Trainer?
Bayer Leverkusen hat offenbar Interesse an Roger Schmidt. FOTO: dpa, hef gh
Leverkusen. Der frühere Paderborner Coach Roger Schmidt bestätigt Interesse aus Deutschland und könnte Nachfolger des entlassenen Sami Hyypiä werden. Von Stefan Klüttermann

Als sich Leverkusener Scouts in den vergangenen Monaten Spiele von Red Bull Salzburg anschauten, gesellten sie sich in den Kreis derer, die Offensivspieler wie Bayers Eigengewächs Kevin Kampl oder Stürmer Sadio Mane begutachteten. Entgangen sein dürfte den Gästen dabei allerdings wohl auch kaum, dass beim Werksklub in Salzburg in Roger Schmidt ein deutscher Trainer erfolgreichen, schnellen und attraktiven Fußball spielen lässt. Schmidt, 47, passt perfekt ins unlängst von Bayer-Geschäftsführer Michael Schade postulierte Profil von einem Motivator mit Konzept. Das Problem: In Eintracht Frankfurt bemüht sich schon ein anderer Bundesligist um Schmidts Dienste. Und das schon ungleich länger.

Immerhin wissen sie bei der Eintracht schon seit Januar, dass Armin Veh im Sommer geht, und nicht wenige im Verein gehen davon aus, dass Veh neuer Trainer bei Bayer 04 werden wird. Schmidt soll die "Idealvorstellung" sein, von der Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner in dieser Woche sprach. Schmidt selbst tat selbst einiges, um die Gerüchte um einen vorzeitigen Ausstieg aus seinem Ende Dezember bis 2016 verlängerten Vertrag bei den Salzburger "Bullen" zu befeuern.

"Seitdem ich hier Trainer bin, hat es immer wieder Spekulationen gegeben. Es hat Anfragen gegeben, und es ist nicht so, dass das immer ohne Substanz ist", sagte der 47-Jährige. Der studierte Maschinenbauer betonte, er wolle in der kommenden Saison mit Red Bull die Champions League erreichen, stellte aber im "ORF Radio" genauso klar, dass es Wege gebe, aus seinem Vertrag herauszukommen: "Konkretes aus Deutschland gab es schon öfters, nur jetzt liegt es in meiner Hand."

Die Bayer-Verantwortlichen kommentieren keine Namen von Trainerkandidaten, sie können in Verhandlungen allerdings auch gar nicht konkret sagen, ob die Werkself künftig Königsklasse, Europa League spielt oder international nur Zuschauer sein wird. Den Gau vom Verpassen des Europapokals soll Interimstrainer Sascha Lewandowski verhindern. Ein erster Schritt wäre am Sonntag (15.30 Uhr/Live-Ticker) ein Heimsieg gegen Hertha BSC.

Quelle: RP
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