| 18.30 Uhr

Bayer Leverkusen
Leverkusen muss 13.000 Euro Strafe zahlen

Fotos: Bayer-Fans fackeln in Augsburg Bengalos ab
Fotos: Bayer-Fans fackeln in Augsburg Bengalos ab FOTO: dpa, puc fux
Leverkusen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Bundesligisten Bayer Leverkusen zu einer Geldstrafe in Höhe von 13.000 Euro verurteilt.

Der DFB sanktionierte damit das Verhalten der Leverkusener Fans in den Partien gegen den VfL Wolfsburg am 14. Februar (4:5) und beim FC Augsburg am 21. Februar (2:2). Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Gegen Wolfsburg war ein gefüllter Plastikbecher aus dem Leverkusener Zuschauerblock in Richtung des Schiedsrichtergespanns geflogen. In Augsburg hatten die Bayer-Anhänger Bengalische Feuer im Stadion gezündet.

Daraufhin hatte sich Geschäftsführer Michael Schade in einem dreiseitigen offenen Brief an die Fans von Bayer 04 Leverkusen gewendet. "Ein fauler Apfel bringt schnell den Inhalt eines ganzen Korbes zum Schimmeln", sagte Schade und sprach von einem Vertrauensbruch und tiefer Enttäuschung.

Eine Antwort des unabhängigen Dachverbands "Nordkurve12!", der sich als Sprachrohr der Leverkusener Fanszene versteht, gab es in gleicher Form mit einem offenen Brief – gerichtet an Herrn Schade. In dem ebenfalls sehr ausführlichen Schreiben zeigte sich NK12 wiederum enttäuscht vom Geschäftsführer: "Ihr Schreiben wirkt in einigen Teilen wie ein verbaler Rundumschlag, nicht wie eine sachliche Kritik am Geschehenen."

(sid)
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