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Bayer Leverkusen
Neustart für Kießling und Leverkusen

Das Hinrunden-Zeugnis von Bayer
Das Hinrunden-Zeugnis von Bayer FOTO: ap
Leverkusen. Am Montag feiert Stefan Kießling seinen 32. Geburtstag. Kein Alter, um zwangsweise ans Aufhören zu denken. Zwei bis drei Spielzeiten möchte Leverkusens Stürmer im Profifußball noch mitmischen. Von Stefanie Sandmeier

Zehn Jahre spielt er inzwischen für die Werkself. Er ist ein Gesicht des Vereins, eine Identifikationsfigur - und das soll in Zukunft so bleiben, betonte Kießling. Seine Wechselabsichten in Richtung Hannover, die er vor Weihnachten hegte, sind vorerst vom Tisch.

Kießling, für Bayer 04 jahrelang Torschütze vom Dienst, in dieser Saison aber häufig Ersatzspieler, scheint seine persönliche Krise rechtzeitig überwunden zu haben. In der Partie gegen Gladbach platzte der Knoten, es folgten gute Spiele gegen Unterhaching (Pokal) und in Ingolstadt. Plötzlich war Kießling nicht mehr "nur" der Teamspieler, der Bälle eroberte, weiterleitete und wichtige Zweikämpfe gewann, sondern auch wieder Torschütze. Und er bewies, dass es in der Offensive durchaus auch als Duo mit Chicharito (19 Tore) klappen kann.

Das heutige Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim soll für Kießling, und nicht zuletzt für die gesamte Mannschaft der Startpunkt für eine bessere Rückserie sein. Das Ziel ist eine lange Verweildauer in der Europa League. Im Pokal träumen die Leverkusener von der Finalteilnahme. In der Liga soll am Ende der Saison die erneute Champions-League-Teilnahme gelingen. Kießling möchte seinen Teil dazu beitragen.

Statistisch betrachtet, könnte es zum Auftakt dieser Rückrunde keinen besseren Gegner als Hoffenheim geben. Bayer hat in Sinsheim noch nie verloren. Sechsmal verließ die Werskelf die Arena als Sieger.

Quelle: RP
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