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Nach Champions-League-Spiel in Leverkusen
Kokain – Eremenko für zwei Jahre gesperrt

Roman Eremenko wegen Kokain-Missbrauch für zwei Jahre gesperrt
Roman Eremenko wurde nach dem Champions-League-Spiel bei Bayer Leverkusen positiv auf Kokain getestet. FOTO: dpa, yk sam
Düsseldorf. Der finnische Nationalspieler Roman Eremenko von Bayer Leverkusens Champions-League-Gegner ZSKA Moskau ist wegen eines Doping-Vergehens für zwei Jahre gesperrt worden. Wie die europäische Fußball-Union Uefa am Freitag mitteilte, ist der 29 Jahre alte Offensivspieler positiv auf Kokain und dessen Abbauprodukte getestet worden.

Die positive Probe wurde nach dem Königsklassen-Spiel gegen Leverkusen am 14. September genommen, in dem Eremenko zum 2:2-Endstand getroffen hatte. Danach war er provisorisch für 30 Tage gesperrt worden. Auf das Spielergebnis hat die persönliche Strafe gegen Eremenko keine nachträgliche Auswirkung. Die Sperre des gebürtigen Moskauers läuft am 6. Oktober aus - rund drei Monate nach seinem Vertragsende bei ZSKA.

Zunächst hatte es in russischen Medien geheißen, dass Eremenko aufgrund des Genusses des vor allem in Skandinavien verbreiteten Oraltabaks Snus positiv getestet worden sei. Dieser ist zwar nicht als Dopingmittel gelistet. Er steht jedoch in Verdacht, eine anregende und leistungssteigernde Wirkung zu haben. Eremenko hätte in diesem Fall aber eine weitaus geringere Strafe gedroht.

(seeg/sid)
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