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Bayer Leverkusen
Schade sicher: Aranguiz kommt zu Bayer 04

Fotos: Saisoneröffnung 2015 von Bayer 04 Leverkusen
Fotos: Saisoneröffnung 2015 von Bayer 04 Leverkusen FOTO: Miserius, Uwe
Leverkusen. Am frühen Nachmittag wurde es plötzlich ziemlich voll auf dem Parkplatz 3 vor der BayArena. Als die Profis von Bayer 04 nacheinander ins Rampenlicht traten, drängte ein großer Teil der 16.000 Besucher der Saisoneröffnung vor die Bühne.

Das Team von Trainer Roger Schmidt erntete mächtig Applaus bei seiner Vorstellung. Und einer bekam sogar einen Preis überreicht: Karim Bellarabi wurde als Belohnung für seine starke Saison von den Fans zum "Spieler des Jahres" gewählt. Dahinter folgten Bernd Leno und Hakan Calhanoglu auf den Plätzen zwei und drei.

"Das ist eine schöne Bestätigung", freute sich der Nationalspieler, für den es am Samstag mit seinem Team gegen die TSG Hoffenheim in der Bundesliga ernst wird. Der 3:0-Erfolg im DFB-Pokal über die Sportfreunde Lotte soll nun den nötigen Schwung für die Liga bringen - wenngleich Michael Schade einräumte: "Wir haben uns nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Aber wir sind eine Runde weiter."

Der Geschäftsführer von Bayer 04 zeigte sich guter Dinge, dass die Leverkusener in eine erfolgreiche Saison starten - ließ aber durchblicken, dass die Mannschaft, die sich gestern den Fans präsentierte, wohl noch nicht komplett ist. Durch die Verletzungen von Tin Jedvaj und insbesondere Ömer Toprak habe Bayer 04 auf der Innenverteidigerposition noch einmal "Handlungsbedarf", erklärte Schade. "Wir wollen uns um eine Verstärkung in der Innenverteidigung bemühen."

Es wird angesichts des Marktes aber nicht einfach sein, einen bezahlbaren Spieler entsprechender Qualität zu finden. Insofern schloss Rudi Völler gestern nicht aus, "dass wir die Lücke aus den eigenen Reihen schließen. Wir überlegen noch, ob wir was tun". Roger Schmidt stärkte seinen beiden Abwehrspielern Jonathan Tah und Kyriakos Papadopoulos auch mit Blick auf das Hinspiel in der Champions-League-Qualifikation am 18. August den Rücken. "Ich habe keine Angst, mit den beiden nach Rom zu fahren", sagte er. Im Bemühen um Charles Aranguiz machten Schade und Völler den Anhängern weiter Hoffnung. "Es gibt noch keinen neuen Stand. Aber wir werden alles dafür tun, dass er zu uns kommt und an unsere Grenzen gehen, um einen vernünftigen Kompromiss zu erreichen", sagte Völler. Schade zeigte sich überzeugt, dass die Werkself im Transferpoker um Aranguiz das bessere Ende für sich hat. "Ich glaube fest daran, dass er nächste Saison in Leverkusen spielen wird."

(kre/sand)
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