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Bayer Leverkusen
U 20-WM: Brandt trifft zum 1:0 und verschießt Elfmeter

Bayer Leverkusen: U 20-WM: Brandt trifft zum 1:0 und verschießt Elfmeter
Schied mit der deutschen Elf aus: Julian Brandt. FOTO: AP
Christchurch/Leverkusen. Vom Elfmeterpunkt versagten den deutschen U 20-Junioren bei der Fußball-WM in Neuseeland die Nerven. Im Viertelfinale der Endrunde in Christchurch schieden die Schützlinge von DFB-Trainer Frank Wormuth im Elfmeterschießen (3:4) gegen Mali aus, das Minimalziel Vorschlussrunde wurde damit verpasst - eine Enttäuschung.

Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es 1:1 (1:1, 1:0) gestanden. Werkself-Akteur Julian Brandt hatte zunächst aus dem Spiel heraus getroffen, verballerte aber am Ende einen Elfmeter.

Ein verschossener Strafstoß in der 56. Minute von Hany Mukhtar bedeutete die verpasste Chance zum 2:0 und die damit verbundene mögliche Entscheidung. Im Shootout konnten dann Brandt und Niklas Stark ebenfalls nicht verwandeln. "Die entscheidende Szene war der verschossene Elfmeter. Wenn wir 2:0 in Führung gehen, hat es Mali ganz schwer. Aber kein Vorwurf an Hany Mukhtar. Ich fand es gut, dass er sich den Ball geschnappt hat und Mut bewiesen hat. Im Gegenzug bekommen wir den Ausgleich", resümierte Wormuth. Julian Brandt (38.) hatte die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Führung geschossen, ehe Verteidiger Souleymane Coulibaly (58.) ausglich. Im Elfmeterschießen trafen Kevin Akpoguma, die Bayer-04-Leihgabe an Werder Bremen, Levin Öztunali, und Matti Steinmann für Deutschland. Julian Brandt und Niklas Stark verschossen jedoch. Somit trifft Mali im Halbfinale auf Serbien (0:0 n.V., 6:5 i.E. gegen die USA).

Die deutsche Auswahl beklagte nach dem Aus zwei Verletzte. Der Frankfurter Marc Stendera erlitt eine Schädelprellung, der Neu-Dortmunder Julian Weigl eine Gehirnerschütterung. Die Untersuchung mit Röntgen der Halswirbel und Computertomographie des Schädels bei Weigl brachte keine Auffälligkeiten, trotzdem wurde ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus angeordnet. Bei Stendera gab es keinen Hinweis auf eine Gehirnerschütterung, eine weitere Überwachung war nicht notwendig.

(sid/erer)
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