Unterstützung von Elber und Fink: Bayern: Diskussion um Sforza hält an
zuletzt aktualisiert: 02.02.2001 - 16:46München (dpa). Die Diskussion um Ciriaco Sforza beim Fußball- Bundesligisten FC Bayern München nimmt kein Ende. Einen Tag nach der Ankündigung von Trainer Ottmar Hitzfeld, dass der 30-Jährige an diesem Samstag im Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg wahrscheinlich auf der Bank Platz nehmen muss, erhielt der Schweizer noch einmal Rückendeckung von seinen Mannschaftskollegen.
"Die zwei Tore in Bochum kann man nicht alleine Ciriaco ankreiden, die ganze Mannschaft gehört dazu, um die Tore zu verhindern", sagte Thorsten Fink am Freitag. Für Sforza soll Jens Jeremies in Wolfsburg die Abwehr dirigieren.
Am vergangenen Samstag hatte Vize-Präsident Karl-Heinz Rummenigge nach dem glücklichen 3:2 gegen den VfL Bochum die Abwehrprobleme beim Rekordmeister angeprangert. Der Unmut des Publikums hingegen richtet sich schon seit längerem vor allem gegen Sforza, der vor der Saison für 12,8 Millionen Mark vom 1. FC Kaiserslautern zurückgekehrt war.
Wie Fink nahm auch Giovanne Elber seinen Mitspieler in Schutz: "Es liegt nicht nur an Ciriaco, dass wir so viele Tore kassieren". Dass der Schweizer keinen leichten Stand in diesen Tagen hatte, ist dem Stürmerstar klar. "Es war in letzter Zeit nicht einfach für ihn, wir müssen ihn unterstützen", sagte der 28-jährige Brasilianer.
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