1. Bundesliga 16/17
| 11.17 Uhr

Stephan Beckenbauer gestorben
Schweinsteiger nimmt Abschied von seinem Jugendtrainer

Bastian Schweinsteiger und Sepp Blatter trauern um Stephan Beckenbauer
FOTO: dpa
München. Stephan Beckenbauer, der Sohn von Franz Beckenbauer und ehemalige Fußballprofi in München und Saarbrücken, ist tot. Als Jugendcoach hatte er unter anderem Bastian Schweinsteiger trainiert. Seine Wegbegleiter trauern jetzt um ihn.

Der Sohn von Fußball-Legende Franz Beckenbauer und langjährige Jugendtrainer der Münchner sei in der Nacht zum Samstag im Alter von 46 Jahren nach langer, schwerer Krankheit gestorben, schrieb der deutsche Rekordmeister in einer gemeinsamen Mitteilung mit der Familie Beckenbauer. Stephan Beckenbauer hinterlässt seine Frau und drei Söhne.

"Die Nachricht über den Tod meines Jugendtrainers Stephan Beckenbauer macht mich sehr traurig", schrieb Weltmeister Bastian Schweinsteiger in sozialen Netzwerken. "Mit meinen Gedanken bin ich bei seiner Familie."

Beckenbauer hatte 2012 die Leitung der U 17 bei den Bayern abgegeben und sollte danach die Talentsichtung bei den Allerjüngsten übernehmen. Vor acht Jahren hatte er kurzzeitig die Rolle als Assistent von Hermann Gerland bei der zweiten Mannschaft inne.

Beckenbauer lief in der Bundesliga für den 1. FC Saarbrücken auf und spielte unter anderem auch für 1860 München und die Bayern-Amateure. "Mit unseren Gedanken sind wir bei seiner Familie und seinen Freunden", schrieb der aktuelle Regionalligist aus Saarbrücken auf seiner Facebook-Seite.

Auch Fifa-Boss Sepp Blatter schloss sich der Trauer an.

Er habe schon "immer nur Fußball spielen" wollen und sei deshalb bewusst "in denselben Bereich" wie sein Vater gegangen, sagte Stephan Beckenbauer 2010 der "Süddeutschen Zeitung". "Diesem Vergleich standzuhalten, war einfach unmöglich", erinnerte er seine eigene aktive Zeit: "Er war einfach zu gut." 1997 beendete Beckenbauer seine Spieler-Karriere und widmete sich der Nachwuchs-Ausbildung.

(dpa)
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