1. Bundesliga 16/17
| 13.59 Uhr

Neuer Bayern-Trainer
Ancelotti stellt sich schützend vor Ribéry

Ribéry trifft Passlack mit Ellenbogen im Gesicht
Ribéry trifft Passlack mit Ellenbogen im Gesicht FOTO: dpa, jg lof
München. Der neue Bayern-Trainer Carlo Ancelotti hat seinen zuletzt scharf kritisierten Star-Spieler Franck Ribéry in Schutz genommen. "Die Leute übertreiben es momentan ein wenig in Bezug auf Ribéry", sagte der Italiener im Sport1-Interview mit Blick auf die Tätlichkeiten des Franzosen: "Die Geschichte lehrt uns, dass er immer ein sehr korrekter Spieler gewesen ist."

Ribéry war beim 2:0 der Bayern im Supercup gegen Borussia Dortmund mit einem Ellbogenschlag gegen Felix Passlack auffällig geworden. Bereits auf der US-Tour des Rekordmeisters hatte er sich eine rüde Attacke geleistet. Auch im Pokalspiel bei Carl Zeiss Jena (5:0) war der Franzose auffällig geworden. "Ich finde, man sollte die Angelegenheit jetzt vergessen und es dabei belassen", sagte Ancelotti.

Zudem hofft der Bayern-Coach, noch lange mit Weltmeister-Kapitän Philipp Lahm zusammenarbeiten zu können. "Abwarten! Lahm ist sehr wichtig für den FC Bayern. Nicht nur als Spieler, sondern auch als Persönlichkeit", sagte der 57-Jährige: "Er ist ein Vorbild für alle. Je länger er Spieler bleibt, umso besser." Lahm hatte angekündigt, 2018 seine Karriere beenden zu wollen.

Ancelotti verglich den Weltmeister mit Italiens Ikone Paolo Maldini, der "mit 39 Jahren noch einmal die Champions League gewonnen" habe. "Und er hatte da schon große gesundheitliche Probleme, vor allem an seinen Knien", sagte Ancelotti: "Lahm hat das nicht, er ist fit, trainiert sehr gut, ist immer der Erste, der kommt und der Letzte, der geht. Ich bin davon überzeugt, dass er spielen kann, bis er 39 ist."

(sid)
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