1. Bundesliga 17/18
| 13.23 Uhr

Ancelotti wehrt sich
"Ich bin nicht von gestern"

Fotos: Die aktuellen Verträge der Bundesliga-Trainer
Fotos: Die aktuellen Verträge der Bundesliga-Trainer FOTO: dpa, bt hak
München. Bayern Münchens Trainer Carlo Ancelotti hat sich gegen die Kritik an seiner Person und seinen Entscheidungen gewehrt.

"Die Kritik ist zu viel. Ich bin es gewohnt, kritisiert zu werden, aber um ehrlich zu sein, ist es zu viel. Ich bin nicht von gestern", sagte der Coach des deutschen Fußball-Rekordmeisters in einem Interview mit "Sky" am Dienstag. Nach dem 0:2 bei der TSG 1899 Hoffenheim hatte sich Ancelotti Vorwürfe wegen seiner Aufstellung anhören müssen. Auch Weltmeister Thomas Müller hatte zuletzt Unmut gezeigt, dass seine Qualitäten offenbar nicht zu 100 Prozent verlangt seien.

Ancelotti warb für seine Entscheidungen und verteidigte seine Personalpolitik. "Viele Leute sprechen über Strategie, Taktik und Position der Spieler. Es ist zu viel. Fußball ist einfacher", sagte der Italiener. Auch zur Causa Müller äußerte sich der 58-Jährige:
"Müller findet auf dem Platz immer die richtige Position, also hinter Lewandowski, aber nicht strikt hinter ihm, ein bisschen auf den Außen. Ich habe ihn noch nie als rechten Flügelspieler eingesetzt, weil ich nicht dumm bin. Ich weiß, dass er kein Flügelspieler ist."

Unterstützung bekam Ancelotti, der mit dem AC Mailand und Real Madrid insgesamt dreimal die Champions League gewonnen hat, von Kapitän Manuel Neuer: "Der Trainer hat die meiste Erfahrung von uns allen und wird die Spieler richtig einsetzen."

(dpa)
 
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