1. Bundesliga 16/17
| 13.48 Uhr

Verletzter Bayern-Star
Comeback von Ribery laut Sammer nicht absehbar

Ribery schaut bei Trainingsauftakt auf Krücken zu
Ribery schaut bei Trainingsauftakt auf Krücken zu FOTO: dpa, geb nic
Bayern Münchens Superstar Franck Ribery muss sich weiter in Geduld üben. Nach wie vor ist nicht absehbar, wann der seit knapp einem halben Jahr verletzte Franzose sein Comeback feiern wird. Zuletzt waren Spekulationen aufgekommen, dass der 32-Jährige in diesem Jahr überhaupt nicht mehr spielen kann.

"Ich weiß nicht, wer so etwas sagt. Richtig ist, dass es bei Franck eine Aufwärtstendenz gibt, eine Besserung. Wir arbeiten daran. Aber es ist unseriös, über einen Comeback-Zeitpunkt zu spekulieren", sagte Sportvorstand Matthias Sammer der "Bild". Die Verletzung im rechten Sprunggelenk sei dafür "zu komplex", ergänzte er.

Ribery hatte sich am 11. März beim 7:0 in der Champions League gegen Schachtjor Donezk verletzt. Die Ärzte waren zunächst von einer kurzen Pause von ein paar Tagen ausgegangen. Doch der Mittelfeldspieler kann wegen einer hartnäckigen Knochenhautentzündung derzeit nicht einmal Lauftraining absolvieren. Man habe sogar internationale Experten zu Rate gezogen, sagte Sammer. Die hätten jedoch die Meinung von Mannschaftsarzt Volker Braun und Fußspzialist Markus Walther "gedeckt".

Ribery hatte in den vergangenen Wochen wiederholt erklärt, wie sehr ihn die Situation nerve und belaste. "Franck ist glücklich, wenn er auf dem Platz steht. Insofern ist er im Moment sicher nicht glücklich. Aber er zieht voll mit, tut alles für sein Comeback. Wir müssen Geduld haben", sagte Sammer.

(sid)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

FC Bayern München: Comeback von Franck Ribéry ist nicht absehbar


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.