1. Bundesliga 16/17
| 13.48 Uhr

FC Bayern München
Fans hängen Spruchband gegen Guardiola und Rummenigge auf

FC Bayern München: Fans kritisieren Verkauf von Bastian Schweinsteiger
"Pep und Sklave KHR: Ihr zerstört unsere Identität" – einigen Bayern-Fans gefällt der Transfer von Bastian Schweinsteiger zu Manchester United nicht. FOTO: Screenshot Faszinatio Fankurve
München. Nicht allen beim FC Bayern München gefällt der Verkauf von Bastian Schweinsteiger zu Manchester United. Einige Fans haben nach dem Weggang der Klub-Ikone ein kritisches Spruchband vor der Geschäftsstelle des Rekordmeisters angebracht.

Die Aufschrift war wenig schmeichelhaft für Trainer Pep Guardiola und den Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge. "Pep und Sklave KHR: Ihr zerstört unsere Identität" stand auf dem Banner, das am Sonntagmorgen entfernt wurde. Die Fotos, die erst jetzt auftauchten, wurden dem Internet-Portal "Faszination Fankurve" zugespielt.

Guardiola und Rummenigge werden von den Fans für den vorzeitigen Abschied von Bastian Schweinsteiger verantwortlich gemacht. Den Bayern-Bossen wird vorgeworfen, Schweinsteiger, der 17 Jahre lang für den FC Bayern gespielt hatte, vergrault zu haben.

Bei Bayern-Trainer Guardiola konnte Schweinsteiger zuletzt nicht mehr wie gewünscht zentral defensiv im Mittelfeld spielen, sondernwurde offensiver eingeplant. "Dass er wegen unseres Trainers gegangen wäre, muss ich ins Reich der Fabel verweisen. Die zwei haben ein völlig intaktes Verhältnis", sagte Rummenigge bei der offiziellen Teampräsentation am Samstag.

Rummenigge hatte in der Münchner Arena bei den Fans um Verständnis für den Transfer des Vize-Kapitäns nach Manchester gebeten. Für die Entscheidung des deutschen Meisters, das Eigengewächs nach 17 Jahren im Bayern-Trikot zum Ende seiner Karriere nach England ziehen zu lassen, gab es zunächst auch Pfiffe in dem mit rund 60.000 Anhänger gefüllten Stadion. "Ich habe Verständnis, dass das bei den Fans zu großen Diskussionen führt", sagte der Bayern-Chef.

"Das war eine schwere Entscheidung für Bayern München", betonte der Vorstandsvorsitzende. Rummenigge erläuterte, dass der Wechselwunsch vom 30 Jahre alten Weltmeister ausgegangen sei. Es wäre "ein bisschen hartherzig" gewesen, den erklärten Wunsch eines so verdienten Spielers abzulehnen. Schweinsteiger werde aber nach Karriereende ein Abschiedsspiel in der Arena erhalten. Nach den Erläuterungen gab es auch Beifall von den Rängen.

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