1. Bundesliga 16/17
| 13.00 Uhr

FC Bayern München
Rückkehrer Ribéry hat "Spaß" – Edeljoker für Turin

Ribery feiert umjubeltes Comeback
Ribery feiert umjubeltes Comeback FOTO: dpa, tha hak
München. Franck Ribérys langersehntes Heim-Comeback elf Monate nach dem 7:0 gegen Schachtjor Donezk im Champions-League-Achtelfinale 2015 wurde nicht nur von den Bayern-Fans frenetisch bejubelt.

Es eröffnet auch Trainer Pep Guardiola pünktlich zum Königsklassen-Kracher bei Juventus Turin eine weitere Offensivoption, wenn auch noch nicht wieder für 90 Minuten. "Wir brauchen Franck", sagte Guardiola. Als Joker wird er am Montag mit nach Turin fliegen. "Ich bin bereit", verkündete Ribéry.

Endlich konnte Ribéry die Münchner Allianz Arena mal wieder bestens gelaunt verlassen. "Es war schön. Ich habe hier lange nicht gespielt. Ich habe es vermisst. Ich habe fast 45 Minuten gespielt, es hat Spaß gemacht", schilderte der 32 Jahre alte Franzose seine Gefühle nach dem 3:1 gegen Darmstadt.

In der 53. Minute kam er gegen Darmstadt ins Spiel. Es stand 1:1. Ribéry lief gleich heiß. Das 3:1 von Robert Lewandowski bereitete er vor. "Es ist eine sehr gute Nachricht, dass Franck zurück ist. Mit ihm sind wir noch eine stärkere Mannschaft", sagte Lewandowski.

"Er hat keine Qualität verloren", lobte Müller. Anfang Dezember war Ribéry schon einmal zurückgekommen, verletzte sich aber gleich beim zweiten Einsatz erneut schwer. Müller drückte darum aus, was alle beim FC Bayern hoffen: "Jetzt muss er nur gesund bleiben!" Ribéry-Spezi David Alaba twitterte am Sonntag ein Bild der beiden auf dem Platz und schrieb dazu: "When your bro is back in the game."

Der englische Schiedsrichter Martin Atkinson leitet derweil das Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am Dienstag (20.45 Uhr/Live-Ticker) zwischen Juventus Turin und Bayern München. Das gab die Europäische Fußball-Union (Uefa) am Sonntag bekannt. Der 44 Jahre alte Polizist pfeift seit fast zwölf Jahren in der englischen Premier League und ist seit 2006 FIFA-Schiedsrichter.

Die Bayern haben mit Atkinson bisher ausnahmslos gute Erfahrungen gemacht. Im Oktober 2010 gab es unter der Leitung des britischen Unparteiischen ein 3:2 im Gruppenspiel gegen CFR Cluj, zwei Jahre später ein 1:0 beim OSC Lille. Zuletzt war Atkinson in der vergangenen Saison beim 6:1 der Münchner im Achtelfinal-Rückspiel gegen den FC Porto im Einsatz.

Insgesamt kam er in diesen drei Spielen auf acht Gelbe Karten gegen Bayern-Spieler, die Gegner sahen neunmal Gelb und einmal Gelb-Rot. Das Spiel in Lille entschied Thomas Müller mit einem (berechtigten) Foulelfmeter.

(dpa)
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