1. Bundesliga 17/18
| 13.49 Uhr

"Brauche noch ein paar Jahre"
RB-Trainer Hasenhüttl schließt Heynckes-Nachfolge aus

Das ist Ralph Hasenhüttl
Das ist Ralph Hasenhüttl FOTO: afp
Leipzig. Ralph Hasenhüttl kann sich die Nachfolge von Jupp Heynckes bei Bayern München momentan nicht vorstellen. "Ich glaube, dass ein Trainer Hasenhüttl kein Kandidat für den FC Bayern sein kann", sagte er. Ralf Rangnick äußerte sich unterdessen zu Wechselgerüchten um Timo Werner.

Besonders die Möglichkeiten der Münchner und Hasenhüttls eigene Vita sprächen nach Ansicht des 50-Jährigen gegen einen Wechsel zum Tabellenführer. "Der FC Bayern ist in der Lage, jeden Trainer der Welt holen. Auf dem Niveau ist es wichtig, dass ich mich in der Champions League auf dem allerhöchsten Level bewege", sagte Hasenhüttl: "Das tue ich aktuell nicht, da brauche ich einfach noch ein paar Jahre. Deswegen ist das noch kein Thema."

Hasenhüttl besitzt in Leipzig noch einen Vertrag bis 2019. Zuletzt waren Spekulationen über ein Engagement in München aufgekommen, da der nach der Entlassung von Carlo Ancelotti kurzfristig eingesprungene Heynckes zum Saisonende wieder in den Ruhestand zurückkehrt.

Über eine Verlängerung in Leipzig will Hasenhüttl bald mit Sportdirektor Ralf Rangnick und Geschäftsführer Oliver Mintzlaff verhandeln. "Wir haben uns darauf verständigt, dass wir uns im Winter zusammensetzen. Ich finde es wichtig, erstmal zu leisten, bevor ich einen Vertrag verlängere", sagte Hasenhüttl.

Unterdessen schloss Rangnick einen Wechsel von Nationalstürmer Timo Werner zum Champions-League-Sieger Real Madrid aus. "Weder im Winter noch im Sommer: Wir werden Timo Werner bei uns behalten", sagte Rangnick am Freitag: "Wir sind in intensiven Gesprächen mit seinem Berater."

Zuletzt hatte die spanische Sportzeitung Marca berichtet, dass Real an einer Verpflichtung Werners in der Winterpause interessiert sei. "Das sind Dinge, die nehme ich nicht ernst und die nimmt unser Trainer nicht ernst", sagte Rangnick. Werner besitzt in Leipzig noch einen Vertrag bis 2020, machte durch herausragende Leistungen in Nationalmannschaft und Verein jedoch viele internationale Spitzenklubs auf sich aufmerksam.

(sid)
 
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