1. Bundesliga 17/18
| 18.48 Uhr

FC Bayern München
Rudy und Süle wollen "von den Besten lernen"

Bundesliga 17/18: FC Bayern stellt Süle und Rudy vor
Bundesliga 17/18: FC Bayern stellt Süle und Rudy vor FOTO: dpa, mbk jai
München. Zwei Mann, ein Ziel: Die Nationalspieler Sebastian Rudy und Niklas Süle wollen beim großen FC Bayern nicht ehrfürchtig den namhaften Fußballstars begegnen, sondern den Kampf um die Plätze selbstbewusst und zielstrebig annehmen. 

Die gemeinsam aus Hoffenheim gewechselten Confed-Cup-Gewinner möchten dokumentieren, dass der Wechsel zum Rekordmeister kein zu gewaltiger Schritt ist.

"Man will es den Kritikern schon ein bisschen beweisen, dass sie falsch liegen", sagte der 27-jährige Rudy bei der Präsentation auf dem Vereinsgelände. Auch der sechs Jahre jüngere Süle kündigte an, den etablierten Bayern-Profis tagtäglich Druck machen zu wollen.

Keine Furcht vor großen Namen

"Man hat schon Erwartungen, dass man spielt. Sonst würde man den Schritt nicht machen", sagte Mittelfeldspieler Rudy, der ablösefrei nach München kam. Der 20 Millionen Euro teure Süle gilt als Einkauf mit Zukunftspotenzial. Den körperlich imponierenden Jung-Nationalspieler band der FC Bayern gleich für fünf Jahre, Rudys Vertrag läuft bis 2020.

Süle sagte über seinen Wechsel, der ihn zum Konkurrenten der Weltmeister Jerome Boateng und Mats Hummels sowie von Javi Martínez macht, es gebe "doch nichts Besseres für einen jungen Spieler wie mich, mit und von den Besten der Welt zu lernen. Es ist eine Riesenaufgabe für mich, denen Druck zu machen und irgendwann zu spielen". Rudy ergänzte: "Ich scheue mich vor niemandem. Klar ist die Konkurrenz groß. Ich will lernen. Ich will meine Grenzen kennenlernen."

Rudy werde die Qualität des Kaders weiter erhöhen, betonte Ancelotti. "Wir sind sicher, das sie uns verbessern und dass sie uns konkurrenzfähiger machen. Sie sind junge Spieler mit großem Selbstvertrauen. Ich bin sicher, sie werden eine fantastische Saison haben", so Ancelotti. Der oft unterschätzte Techniker will sich im Mittelfeld behaupten. "Da fühle ich mich am wohlsten", sagte er. Die vier Wochen Urlaub nach dem Confed Cup in Russland seien wichtig für den Kopf gewesen, berichtete Süle. Der spätere Trainingseinstieg in München sei kein Problem. Einen verschüchterten Eindruck machte das Duo nicht. Nach der Vorstellung stand die erste Einheit mit den neuen Kollegen an. Auch Arturo Vidal und Joshua Kimmich haben nach ihrem Sonderurlaub wegen des Confed Cups die Arbeit wieder aufgenommen.

Beim Audi-Cup erstmals im Bayern-Trikot

Rudy und Süle hatten in der vergangenen Saison erheblichen Anteil daran, dass 1899 Hoffenheim erstmals einen internationalen Startplatz erobern konnte. Der Confed-Cup-Erfolg krönte ihre Saison. Ancelotti will Rudy und Süle beim Audi-Cup erstmals im Bayern-Trikot auflaufen lassen. Am Dienstag tritt der Rekordmeister gegen den FC Liverpool an. Am Mittwoch geht es gegen Atlético Madrid oder den SSC Neapel.

Auch Boateng und Arjen Robben sollen bei dem internationalen Turnier wieder dabei sein. "Sie sind in guter Verfassung", sagte Ancelotti über das Duo, das auf der Asienreise gefehlt hatte. Beim FC Bayern geht der Kampf um die begehrten Startplätze beim Bundesligastart am 18. August gegen Bayer Leverkusen jetzt richtig los. Rudy und Süle brennen. "Ich freue mich, endlich hier zu sein", erklärte Rudy. "Ich freue mich riesig auf die Aufgabe", verkündete Süle. Zwei Mann, ein Wort - und eine Zielsetzung: positiv überraschen beim FC Bayern.

(dpa)
 
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