1. Bundesliga 16/17
| 10.48 Uhr

Präsident und Aufsichtsratsvorsitz
Uli Hoeneß steht vor Rückkehr zum FC Bayern

Hoeneß sieht Bayern-Sieg gegen Galatasaray
Hoeneß sieht Bayern-Sieg gegen Galatasaray FOTO: dpa, kno
Die Rückkehr von Uli Hoeneß als Präsident von Rekordmeister Bayern München wird immer wahrscheinlicher. Obwohl der 64-Jährige sich zunächst mit Amtsinhaber Karl Hopfner abstimmen und erst Ende Juli erklären will, scheint die Tendenz längst klar.

"Uli braucht den FC Bayern wie die Luft zum Atmen", zitierte der kicker einen "engen Vertrauten" von Hoeneß. Der langjährige Bayern-Macher soll bereits gemeinsam mit Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge den Abschied von Sportvorstand Matthias Sammer abgewickelt haben. Als sicher gilt auch, dass es Hoeneß beim FC Bayern nur dann noch einmal geben wird, wenn er – wie vor seinem Abschied wegen seiner Haftstrafe – wieder Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender wird.

Beide Ämter übt derzeit Hopfner aus, der laut eigener Aussage jedoch nicht gegen Hoeneß antreten würde. Ein Comeback von Hoeneß wäre keine Überraschung mehr. Bereits bei seinem Abschied vom FC Bayern im Mai 2014 hatte er verkündet: "Das war's noch nicht!" An diesem Willen hält der Patriarch allem Anschein nach fest.

In der Frage nach einer Neubesetzung von Sammers bisheriger Planstelle hat der FC Bayern indes intern eine Kandidatenliste erstellt. Neben Max Eberl von Borussia Mönchengladbach soll dort auch der Name Stefan Reuter (FC Augsburg) erscheinen – beide Manager spielten einst für den FC Bayern. Ein weiterer Kandidat für den Posten, der nicht zeitnah neu besetzt werden soll, könnte Philipp Lahm sein. Der Kapitän wird seine Karriere 2018 beenden und soll dem Rekordmeister in anderer Funktion erhalten bleiben.

(sid)
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