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Löw: "Götze muss sich bei den Bayern durchbeißen"

Joachim Löw: "Mario Götze muss sich beim FC Bayern München durchbeißen"
Joachim Löw ist nicht erst seit dem WM-Finale 2014 ein großer Fan von Mario Götze. FOTO: dpa
Bundestrainer Joachim Löw hat Mario Götze dringend davon abgeraten, den deutschen Rekordmeister Bayern München zu verlassen.

"Auf keinen Fall" solle der Schütze des entscheidenden Tores im WM-Finale den Verein wechseln, sagte Löw im "Express"-Interview: "Mario muss bei den Bayern versuchen, sich durchzubeißen. Und er schafft das auch."

Obwohl Götze beim Bayern-Trainer Pep Guardiola zuletzt in den großen Spielen außen vor war, sieht Löw "keinen Helden im freien Fall. Mario hat eine unglaublich gute Einstellung zu seinem Beruf. Er hat eine besondere Gabe, ist ein Ausnahmespieler", sagte der 55-Jährige.

Götze (23) selbst sieht sein Tor gegen Argentinien nicht als Belastung an. Diesen Treffer erzielt zu haben, sei ein "Segen", sagte er der Bild-Zeitung: "Das Tor als Fluch zu bezeichnen, käme mir niemals in den Sinn. Ich würde es nochmals erzielen wollen."

Trotz einer schwierigen Spielzeit bei Bayern München hat WM-Held Mario Götze sein Selbstvertrauen nicht verloren. "Wichtig ist, dass ich für mich selbst meinen Weg finde, aber natürlich ist mein Anspruch, losgelöst von meinem Alter, dass ich bei solchen Spielen auch auf dem Platz stehe", sagte der Mittelfeldspieler im Interview der "Bild" im Rückblick auf die Duelle gegen den FC Barcelona im Champions-League-Halbfinale, in denen er jeweils erst in der Schlussphase eingewechselt worden war.

Sein Tor im WM-Finale von Rio de Janeiro gegen Argentinien bezeichnete Götze als "Segen". "Jeder, der Fußball und eine Weltmeisterschaft spielt, will dieses Tor machen und dann diesen Titel holen. Das Tor als Fluch zu bezeichnen, käme mir niemals in den Sinn", sagte der 23-jährige Fußball-Nationalspieler.

Bundestrainer Löw hatte den Mittelfeldspieler im Finale mit den Worten angestachelt: "Zeig der Welt, dass du besser bist als Messi". Ein Duell möchte Götze daraus aber nicht ableiten. "Man muss diesen Satz richtig einordnen. Der Trainer wollte mich für dieses spezielle Spiel, für diese spezielle Situation motivieren. In dem Moment hat er das geschafft. Man darf aus diesem Satz keinen generellen Vergleich mit Messi und mir ziehen", betonte er.

(sid/dpa)
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