1. Bundesliga 16/17
| 14.25 Uhr

Bayern München
Rummenigge über angebliches Interesse an de Bruyne: "Unseriös"

Das ist Kevin De Bruyne
Das ist Kevin De Bruyne FOTO: afp
Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat dementiert, dass der deutsche Fußball-Rekordmeister schon jetzt sein Interesse an einem Wechsel von Wolfsburgs Star Kevin de Bruyne hinterlegt habe.

"Ich kann das nicht bestätigen. Wir haben diese Gedanken noch nicht, denn du kannst in diesem Geschäft Profi-Fußball nicht eineinhalb oder zwei Jahre im Voraus planen. Das ist unseriös", sagte Rummenigge im Sport1-Interview.

De Bruyne (23) wird seit Wochen mit europäischen Topklubs in Verbindung gebracht. Der Vertrag des Belgiers beim VfL läuft aber noch bis 2019. De Bruyne selbst hatte einen Wechsel nicht ausgeschlossen. Er sage nicht, "dass ich hier bald weggehe, ich sage aber auch nicht, dass ich für immer bleibe", sagte er der Welt.

Offen ist laut Rummenigge weiter die Zukunft von Uli Hoeneß als Präsident beim FC Bayern. Er habe Hoeneß "vor kurzem" diese Frage gestellt, "er hat eigentlich keine Entscheidung gefällt. Er ist glücklich, dass er wieder zurück ist. Das Thema kommt ja frühestens wieder im November 2016, wenn die nächsten Wahlen anstehen. Ich glaube, wir gehen alle im Klub entspannt damit um. Am entspanntesten geht Uli damit um", sagte Rummenigge bei Sport1.

Eine gewisse Mitschuld räumte der Bayern-Boss indes beim gescheiterten Experiment mit Ex-Trainer Jürgen Klinsmann wegen dessen Wahl von Co-Trainer Martin Vasquez ein. "Am Ende war das nicht nur ein Fehler von Klinsmann, sondern auch von uns. Es sah nach einer Kleinigkeit aus, aber am Ende war es ein großer Fehler", sagte Rummenigge bei goal.com. Vasquez habe die Bundesliga nicht gekannt.

Klinsmann, als Bundestrainer verantwortlich für das Sommermärchen 2006, war im April 2009 in München entlassen worden. Seit 2011 ist Klinsmann US-Trainer. Es sei keine Überraschung, so Rummenigge, dass er "erfolgreich ist".

(sid)
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