1. Bundesliga 17/18
| 10.46 Uhr

"Auf geht's, Krieger!"
Kranker Sohn von Vidal zur Behandlung nach Italien

Porträt: Krieger von Bayer 04 Leverkusen, Juventus Turin und dem FC Bayern München
Porträt: Krieger von Bayer 04 Leverkusen, Juventus Turin und dem FC Bayern München FOTO: afp, IW
 Arturo Vidal von Bayern München hat einen möglichen Grund für seine vorzeitige Rückkehr von der chilenischen Nationalmannschaft veröffentlicht. Auf Twitter teilte der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler mit, sein an Diabetes leidender Sohn werde sich ab dieser Woche einer neuartigen Behandlung in Turin unterziehen.

Wegen angeblich "persönlicher Probleme" war Vidal Mitte vergangener Woche überraschend aus Chile nach München zurückgekehrt.

"Heute beginnt das erste Experiment weltweit für die künstliche Bauchspeicheldrüse. Kinder inklusive unseres Sohnes werden mit Ärzten in den Diabetes-Zentren Turin, Mailand, Rom und Neapel zusammenarbeiten. Wir hoffen, das Experiment wird ein Riesenerfolg. Auf geht's, Krieger!", schrieb Vidal am Sonntag auf Twitter über seinen sechs Jahre alten Sohn Alfonso.

Der FC Bayern hat zu den Gründen für die vorzeitige Rückkehr bislang keine konkreten Angaben gemacht. "Er hat den Verband informiert, dass er zurückkehrt wegen ein paar persönlicher Themen", sagte Sportvorstand Matthias Sammer bei Sport1. "Alles andere besprechen wir in Ruhe."

Chiles Nationalmannschaft traf am Samstag in einem Länderspiel auf Paraguay (3:2), bevor im Oktober die WM-Qualifikation für 2018 beginnt. "Ich werde für die Qualifikation zur Nationalelf zurückkehren", hatte Vidal vor seiner Abreise angekündigt. Trainer Jorge Sampaoli habe Verständnis für seine Situation gezeigt.

Südamerikanische Medien hatten im Rahmen der Abreise über erneute Undiszipliniertheiten spekuliert. Vidal hatte bereits bei der Copa America im Juni für Schlagzeilen gesorgt, als er unter Alkoholeinfluss mit seinem Ferrari einen Unfall verursachte.

(sid)
 
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