Vor dem DFB-Pokal-Finale: Bertram kritisiert Personalplanungen von Wassilew
zuletzt aktualisiert: 24.05.2001 - 13:59Berlin (rpo). Heiner Bertram, Präsident vom 1. FC Union Berlin, hat weniges Stunden vor dem DFB-Pokal-Finale gegen Schalke 04, die Personalvorstellungen seines Trainers Georgi Wassilew kritisiert. "Wassilew ist als Trainer herausragend. Aber er ist keiner, der perspektivisch planen kann.
"Wassilew ist als Trainer herausragend. Aber er ist keiner, der perspektivisch planen kann. Erst vor zweieinhalb Wochen hat er uns seine personellen Planungen für die kommende Saison im Detail vorgelegt und dann wollte er am liebsten gleich auch noch, dass wir seine Wünsche innerhalb einer Woche abgearbeitet haben", erklärte Bertram in einem Interview des "Tagesspiegel".
Auch der frühere Union-Coach und jetzige Trainer des Hamburger SV, Frank Pagelsdorf, wird von Bertram scharf attackiert: "Der Frank Pagelsdorf, der war mit seiner Personalpolitik auch so ein Totengräber des Vereins. Was der für Leute geholt hat ... Ungebremst, ohne dass ihn jemand mal kontrolliert hätte. Der hat am Ende eine sehr, sehr teure Mannschaft gehabt, und das Geld kam dafür aus der Blumenvase", erklärte Bertram zu den Zeiten Mitte der 90er Jahre, als beim 1. FC Union rund fünfeinhalb Millionen Verbindlichkeiten aufliefen und die Rückstände gegenüber den Finanzbehörden auf zehn Millionen Mark wuchsen.
Zur Zusammenarbeit mit Hauptsponsor "Sportwelt" erklärte Bertram: "Das ist nach wie vor eine gute Partnerschaft, und wir haben gegenüber der ?Sportwelt? erhebliche Verpflichtungen. Es geht da noch um Rückzahlung von 15 Millionen Mark."
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