1. Bundesliga 17/18
| 07.51 Uhr

Kritik an Aubameyang
BVB-Kapitän Schmelzer fühlt sich missverstanden

Aubameyang-Kritik: BVB-Kapitän Marcel Schmelzer fühlt sich missverstanden
FOTO: dpa, hpl nic
Dortmund. BVB-Kapitän Marcel Schmelzer hat sich kritisch über Pierre-Emerick Aubameyang geäußert - nun fühlt er sich missverstanden. "Ich habe nicht Auba speziell gemeint, sondern das bezog sich auf alle Spieler", sagte der Abwehrspieler.

Das sagte Marcel Schmelzer des Fußball-Bundesligisten der "Bild"-Zeitung. Zuvor hatte Schmelzer in einem TV-Interview davon gesprochen, das aus "kleinen Störfeuern" im Team möglicherweise ein "Riesen-Brand" werden könnte. Dies war als Kritik an den Eskapaden von Aubameyang aufgefasst worden.

Schmelzer will jedoch mit seiner Warnung jegliche Verfehlungen innerhalb der Mannschaft gemeint haben. "Wenn man solche kleinen Probleme nicht löst, werden sie irgendwann zu großen Problemen", sagte der 29-Jährige laut waz.de.

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Um Aubameyang hatte es zuletzt erneut Irritationen gegeben, weil Teile seiner Familie im Mannschaftshotel beim BVB-Trainingslager im spanischen Marbella wohnten. Dortmunds Coach Peter Stöger sagte indes: "Ein Problem wird es dann, wenn es die restliche Mannschaft betrifft. Und den Eindruck habe ich ganz einfach nicht." Die Nebengeräusche seien aus seiner Sicht "jetzt auch nicht so die große Baustelle."

Einen Bericht, laut dem Der Torjäger kurz vor einem Wechsel zum chinesischen Klub Guangzhou Evergrande stehen soll, haben unterdessen sowhl der BVB als auch Guangzhou dementiert. 

 Der Verein aus der südchinesischen Metropole bezeichnete die Gerüchte in einer Stellungnahme am Dienstag als "völlig ohne Grundlage" und "reine Erfindung". BVB-Sportdirektor Michael Zorc hatte einen Wechsel bereits am Samstag im Trainingslager im spanischen Marbella dementiert.

Der chinesische Club zeigte sich verärgert über die vorausgegangenen chinesischen Medienberichte, dass sich der Verein mit dem Revierclub und Aubameyang über einen Wechsel nach der laufenden Bundesliga-Saison verständigt haben soll. Demnach soll Guangzhou eine 60 Millionen-Offerte des vom ehemaligen Bundesliga-Trainer Roger Schmidt betreuten Pekinger Clubs Beijing Guoan um 12 Millionen Euro übertroffen haben. Guangzhou Evergrande drohte, man behalte sich rechtliche Schritte wegen der Medienberichte vor.

(dpa)
 
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