1. Bundesliga 17/18
| 16.59 Uhr

Frist für Wechsel abgelaufen
Aubameyang bleibt offenbar in Dortmund

Das ist Pierre-Emerick Aubameyang
Das ist Pierre-Emerick Aubameyang FOTO: dpa, Jonas Güttler
Guangzhou. Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang (28) wird auch in der kommenden Saison für DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund auf Torejagd gehen.

"Wir betrachten das Transferfenster für ihn als geschlossen, da ansonsten die Zeit zu knapp geworden wäre", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc nach dem 3:1 (2:1)-Erfolg des BVB im Test über den AC Mailand in China.

Laut "kicker" halten sich die Schwarz-Gelben aber noch ein kleines Hintertürchen offen. Demnach könnte die Westfalen ein Angebot von über 100 Millionen Euro noch umstimmen. Ob ein Verein bereit ist, diese Summe für Aubameyang zu bezahlen, ist aber mehr als fraglich.

Um den Gabuner hatten angeblich vor allem der englische Meister FC Chelsea und der italienische Renommierklub AC Mailand gebuhlt. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hatte schon am Sonntag Aubameyang ein Ultimatum gesetzt. "Bislang liegt nichts auf dem Tisch. Wir warten noch ein paar Tage, aber wir werden nicht mehr lange warten", sagte der Geschäftsführer im Interview mit der "Welt am Sonntag".

Ein Wechsel gehe natürlich nur in einem gewissen Zeitfenster, das sich so langsam schließe, so Watzke: "Mir persönlich wäre es am liebsten, wenn er bei uns bleiben würde", sagte Watzke, der aber auch weiß: "Es gibt auf diesem Planeten schon noch ein paar Vereine, bei denen deutlich mehr verdient werden kann."

Laut "kicker" halten sich die Schwarz-Gelben aber noch ein kleines Hintertürchen offen. Demnach könnte die Westfalen ein Angebot von über 100 Millionen Euro noch umstimmen. Ob ein Verein bereit ist, diese Summe für Aubameyang zu bezahlen, ist aber mehr als fraglich.

Als Ablösesumme für den Angreifer waren mindestens 70 Millionen Euro im Gespräch. Die Blues des FC Chelsea sind auf der Suche nach einem Ersatz für den belgischen Nationalstürmer Romelu Lukaku, der für 100 Millionen Euro Ablöse am Ende vom FC Everton zu Manchester United gewechselt war. Zwischenzeitlich schienen die Londoner von Teammanager Antonio Conte die besseren Karten im Lukaku-Poker zu besitzen.

Milans Geschäftsführer Marco Fassone hatte am Sonntag im Vereins-TV gesagt, dass Aubameyang neben Andrea Belotti und Alvaro Morata zu den Kandidaten für eine Verpflichtung durch die Lombarden zähle.

Zuletzt hatten sich für Aubameyang einige Wechseloptionen zerschlagen. Der chinesische Erstliga-Aufsteiger Tianjin Quanjian verzichtete ebenso auf eine Verpflichtung des 28-Jährigen wie Paris St. Germain.

(sid)
 
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