1. Bundesliga 16/17
| 12.23 Uhr

Aufstellungspanne beim BVB
Darum musste Tuchel mit Bartra statt Sokratis spielen

Borussia Dortmund: So kam es zur Aufstellungspanne
Jemand meinte es wohl besonders gut mit BVB-Verteidiger Marc Bartra und verhalf ihm zu einem unverhofften Startelf-Einsatz. FOTO: ap, MM SO
Dortmund . Marc Bartra? Sokratis? Doch wieder Marc Bartra. Es gab erhebliche Verwirrung um die Besetzung der Innenverteidigerposition bei Borussia Dortmund. Grund war schlicht eine Panne.

Trainer Thomas Tuchel hatte sich vor dem Champions-League-Spiel gegen Legia Warschau (8:4) für Sokratis entschieden, aber ein Mitarbeiter trug Bartra in den Spielberichtsbogen ein.

"Ein interner Übermittlungsfehler", wie BVB-Pressesprecher Sascha Fligge erklärte, Tuchel spielte das Thema herunter: "Unsere Aufstellung war gut so, wie sie war."

In der Bundesliga hätte sich ein solcher Patzer bis zum Anpfiff noch schmerzlos korrigieren lassen, nicht jedoch in der Champions League. Die einzige Möglichkeit für den BVB wäre gewesen, Bartra doch noch mit Sokratis zu tauschen - in dem Fall hätte allerdings Bartra nicht mal auf der Bank sitzen dürfen, und das Wechselkontingent wäre bereits vor dem Anstoß belastet gewesen.

Die Dortmunder konnten die Panne verkraften. Vor einem Halbfinalrückspiel sollte sie sich besser nicht wiederholen.

(sid)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Borussia Dortmund: So kam es zur Aufstellungspanne


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.