1. Bundesliga 16/17
| 16.45 Uhr

Transfer zu Galatasaray droht zu platzen
Antrag für Großkreutz-Wechsel kam 48 Sekunden zu spät

Fotos: Dortmunder, Köln-Sympathisant, Weltmeister
Fotos: Dortmunder, Köln-Sympathisant, Weltmeister FOTO: dpa, hak
Dortmund. Panne beim Großkreutz-Transfer: Der Wechsel des Dortmunders zu Galatasaray Istanbul könnte an Formalien scheitern. Der Antrag für den Wechsel ging offenbar 48 Sekunden zu spät bei der Fifa ein.

Der geplante Wechsel von Weltmeister Kevin Großkreutz von Borussia Dortmund zu Galatasaray Istanbul ist in der Schwebe. Aus Istanbul verlautete, dass Galatasaray möglicherweise die Fristen falsch eingeschätzt und den Wechsel zu spät ins elektronische Transfersystem eingetragen habe. Dazu passt eine Meldung der Nachrichtenagentur Dogan Haber Ajansi, nach der der Antrag am frühen Dienstagmorgen um 00:00:48 Uhr, und damit 48 Sekunden zu spät, beim Weltverband Fifa eingegangen sei.

Der BVB teilte am Dienstagnachmittag mit, dass "der Vollzug des zwischen Borussia Dortmund und Galatasaray Istanbul vereinbarten Transfers" des Mittelfeldspielers zum türkischen Erstligisten "weiterhin offen" sei. Allerdings wies der Bundesligist Berichte aus der Türkei zurück, wonach Dortmund es verpasst habe, die Meldung des Wechsels beim Fifa-Transfersystem rechtzeitig abzuschließen.

"Borussia Dortmund hat ausnahmslos alle zur Abwicklung eines Transfers notwendigen Schritte innerhalb des Transfersystems "Fifa TMS" – wie üblich – nachweisbar sowohl zeit- als auch formgerecht eingebracht", hieß es in der BVB-Erklärung. Die Klärung des Sachverhalts obliege nun der Fifa.

Großkreutz hatte in dieser Saison unter dem neuen BVB-Trainer Thomas Tuchel noch kein Spiel absolviert und war lediglich in der U23 zum Einsatz gekommen. Er war am Montag nach Istanbul gereist, um dort die letzten Details zu klären und den Medizin-Check zu absolvieren. Nun kommt der Wechsel womöglich wegen eines Formfehlers nicht zustande.

(dpa/sid)
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