1. Bundesliga 16/17
| 19.50 Uhr

Vorerst nur Training möglich
Fifa erkennt Spielberechtigung von Großkreutz nicht an

Fotos: Dortmunder, Köln-Sympathisant, Weltmeister
Fotos: Dortmunder, Köln-Sympathisant, Weltmeister FOTO: dpa, hak
Der Weltverband Fifa hat den Wechsel von BVB-Spieler Kevin Großkreutz zum türkischen Klub Galatasaray Istanbul nicht anerkannt. Großkreutz kann bis Januar in Istanbul nur trainieren.

Das bestätigte der 27-Jährige auf Instagram und der BVB auf seiner offiziellen Homepage. Damit hat die Fifa den Einspruch von Galatasaray abgelehnt. Am Dienstagabend hatte Galatasaray den Wechsel des BVB-Spielers zwar offiziell vermeldet, doch formelle Gründe verhindern, dass der Offensivspieler vorerst für den Klub auflaufen kann.

Der Antrag des türkischen Vereins war am frühen Dienstagmorgen um 00:00:48 Uhr, und damit 48 Sekunden zu spät, im elektronischen Transfersystem TMS eingegangen ist. Man habe die Unterlagen um 23:55:00 Uhr und damit fristgerecht hochgeladen, aufgrund technischer Probleme im System habe sich der Vorgang allerdings verzögert.

Borussia Dortmund bestätigte auf seiner Homepage, dass der Transfer trotz der fehlenden Fifa-Genehmigung sofort vollzogen werde.

Auf Instagram meldete sich Großkreutz nun selbst zu Wort: "Die FIFA hat meine Spielberechtigung NICHT anerkannt, trotzdem werde ich ab der kommenden Woche mich nach Istanbul begeben und eingewöhnen." Deswegen habe er "leider bis Janaur Zeit, sich nur im Training zu beweisen."

Daneben bedankte sich Großkreutz bei Borussia Dortmund und allen BVB-Fans. "Danke für die unglaubliche Unterstützung in den vergangenen 6! Jahren, Danke für jede einzelne Sekunde, die ich für diesen wunderbaren Verein spielen durfte."

 

 

Teil 1. Liebe Fans und Freunde, liebe Anhänger von Borussia Dortmund, es ist der Augenblick gekommen, um über meine Zukunft zu sprechen. Doch zunächst liegt es mir sehr am Herzen, DANKE zu sagen: Danke für die unglaubliche Unterstützung in den vergangenen 6! Jahren, Danke für jedes positive und aufmunternde Wort, Danke für jedes Foto und Autogramm, welches ich geben durfte, Danke für jede einzelne Sekunde, die ich für diesen wunderbaren Verein spielen durfte, ich danke jedem einzelnen Mitarbeiter, unserem Trainer, mit dem wir 6 wunderbare Jahre hatten und allen Mannschaftskollegen für alles. Der größte Dank geht aber an unsere Fans, IHR habt immer hinter mir gestanden und IHR macht diesen Verein einfach zu etwas Einzigartigem, bleibt Euch selber treu, denn "Spieler kommen und gehen, Borussia Dortmund bleibt bestehen". Die unzähligen Siege, großartigen Triumphe, schmerzhaften Niederlagen, Derbysiege, Pokale und Titel, verlorene Finale, Verletzungen, jeder gelaufenen Meter, Blasen und Blessuren – Ich könnte noch ewig weiteres aufzählen, aber eins sei grundlegend dazu gesagt: Ich bereue nicht einen einzigen Moment und es hat sich gelohnt!!! Borussia Dortmund und ich gehen sportlich getrennte Wege. Auch wenn ich gern mein gesamtes Leben für Schwarz-Gelb gespielt hätte, muss ich sagen, dass ich mich glücklich schätze, überhaupt für MEINEN Verein gespielt haben zu dürfen. Jeder weiß, dass ich Fußballer durch und durch bin, dafür bin ich jeden Tag einfach nur dankbar, aber ich benötige Spiele, Einsätze und Vertrauen, wie die Luft zum atmen… Ich verlasse Dortmund mit einem großen weinenden Auge, aber auch mit einem lachenden - denn natürlich freue ich mich auch auf einen ambitionierten Traditionsverein und die damit verbundene sportliche Herausforderung auf höchstem Niveau, um es allen – aber am meisten mir selbst zu beweisen. Ein neues Land, eine andere Kultur, neue und alte Bekannte treffen… Ich danke Galatasaray Istanbul für diese Möglichkeit. Die FIFA hat meine Spielberechtigung NICHT anerkannt, trotzdem werde ich ab der kommenden Woche mich nach Istanbul begeben und eingewöhnen. Ich habe nun leider bis Januar die Zeit mich nur im "Training" zu beweisen

Ein von Kevin (@fischkreutz) gepostetes Foto am

(ems)
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