1. Bundesliga 17/18
| 15.59 Uhr

Kölner Kult-Trainer jetzt beim BVB
Keine Heiligsprechung für Stöger

Pressestimmen: "Ja sind die BVB-Bosse jetzt verrückt geworden?"
Pressestimmen: "Ja sind die BVB-Bosse jetzt verrückt geworden?" FOTO: dpa, a lof
Meinung | Düsseldorf. Peter Stöger hat sieben Tage nach seiner Entlassung beim 1. FC Köln den Job als Trainer von Borussia Dortmund übernommen. Zuvor hatte er Köln ein Ultimatum gestellt. An einen Zufall zu glauben, fällt schwer. Von Patrick Scherer

In Köln dankten die Anhänger am Sonntag ihrem "Pitter". Auf mehreren Spruchbändern wurde Ex-Coach Peter Stöger gehuldigt. Der Vorstand wurde hingegen zum Buhmann auserkoren. Hatte der doch ihren Erfolgscoach vom Hof gejagt. Auch im Umfeld verliert niemand ein böses Wort über Stöger.

Dabei wäre eine differenziertere Betrachtung durchaus wünschenswert. Stöger sollte zumindest nicht heiliggesprochen werden. Klar, der Weg in den Europapokal wird immer mit seinem Namen verknüpft sein.

Aber war es nicht auch der Österreicher, der im Sommer bereits heftig mit Borussia Dortmund geflirtet hat? Und war es nicht der 51-Jährige, der ganz plötzlich eine klare Entscheidung vom Verein gefordert hat? Und das anderthalb Wochen bevor er in Dortmund vorgestellt wurde. Bei dieser Konstellation an Zufall zu glauben, fällt schwer.

 
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