1. Bundesliga 16/17
| 08.02 Uhr

Borussia Dortmund
Thomas Tuchel bleibt ganz entspannt

Fotos: Die aktuellen Verträge der Bundesliga-Trainer
Fotos: Die aktuellen Verträge der Bundesliga-Trainer FOTO: dpa, ms cmm sam lof
Dortmund. Trainer Thomas Tuchel von Borussia Dortmund hat gelassen auf die bisher vergeblichen Bemühungen der Vereinsführung reagiert, den Kader des Fußball-Bundesligisten in der laufenden Transferperiode zu verstärken. 

"Ich sehe sehr entspannt dem 1. Februar entgegen. Ich habe ja ganz am Anfang bereits gesagt, dass im Winter, wenn es nach mir geht, gar nichts passieren muss", sagte Tuchel.

Nach dem gescheiterten Transfer von Yunus Malli (Mainz) bemüht sich der BVB dem Vernehmen nach um die Verpflichtung der spanischen Talente Oliver Torres (Atletico Madrid) und Mikel Merino (CA Osasuna). Obwohl das Transferfenster bereits am kommenden Montag schließt, sieht Tuchel keinen Grund zur Eile.

Angesichts der guten Form des zwischenzeitlich in der 2. Mannschaft eingesetzten Moritz Leitner und des Comebacks von Weltmeister Erik Durm nach monatelanger Zwangspause sei es nicht mehr zwingend notwendig, die im Winter abgewanderten Jonas Hofmann und Adnan Januzaj zu ersetzen. Zudem attestierte Tuchel den in den Profibereich aufgerückten U19-Spieler Christian Pulisic und Felix Passlack gute Fortschritte: "Wir halten uns alle Möglichkeiten auf, haben aber Vertrauen in unsere Mannschaft." Der erste Auftritt nach der Winterpause nährt dieses Vertrauen. Borussia Dortmund spielte zum Auftakt der Rückrunde in Mönchengladbach ganz stark auf. Beim verdienten 3:1-Erfolg war vor allem das Konterspiel sehenswert.

Dazu wird es heute vermutlich nicht kommen. Aufsteiger Ingolstadt ist in Dortmund zu Gast, und er wird dem BVB kaum den Gefallen tun, ohne Rücksicht auf Verluste in den Angriff zu rennen. Im Gegenteil: Ingolstadt vertraut auf die defensiven Qualitäten der gesamten Mannschaft und wird versuchen, den Dortmundern den Spaß am Fußball durch Zweikampfstärke und hingebungsvolle Laufarbeit zu nehmen. Erschrecken kann das die Dortmunder allerdings nicht.

(dpa/RP)
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