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Borussia Mönchengladbach
Am Montag entscheidet sich de Camargos Zukunft
Igor de Camargo – der Mann für die wichtigen Tore
Igor de Camargo – der Mann für die wichtigen Tore FOTO: dpa, Roland Weihrauch
Fussball. Rettet sich Hoffenheim im zweiten Relegationsspiel, bleibt der Stürmer dort. Offen ist, was mit Matthias Zimmermann wird. Von Karsten Kellermann

Igor de Camargo spielt am Montag um seine Zukunft. Borussia hat den Stürmer ausgeliehen an 1899 Hoffenheim – und vereinbart, dass der Brasilianer im Kraichgau bleibt, wenn die Hoffenheimer erstklassig bleiben. Sie fahren am Montag mit einem 3:1-Vorsprung zum 1. FC Kaiserslautern – und was den angeht, hat der Ex-Borusse Mo Idrissou angekündigt, seinen Klub in die Bundesliga schießen zu wollen.

De Camargo wird wohl zunächst nicht viel beitragen können zur Gestaltung seiner persönlichen Zukunft, er hat es bei Hoffenheim nicht zum Stammspieler gebracht. Geht das Unternehmen Rettung schief, muss Borussias Sportdirektor Max Eberl einen Verein finden, der de Camargo haben will, denn dessen Vertrag in Gladbach gilt noch bis 2014.

Zwei weitere Spieler haben die Borussen zeitweise an andere Klub abgegeben: Matthias Zimmermann, der mit Greuther Fürth abstieg, und Mathew Leckie, der mit dem FSV Frankfurt den Aufstieg in die Bundesliga verpasste. Leckie, der Australier, wird nicht zurückkehren, er wird wohl bei den Hessen bleiben. FSV-Geschäftsführer Uwe Stöver hat jedenfalls bekanntgegeben, dass er den Stürmer gern behalten würde.

Bei Matthias Zimmermann, dem Rechtsverteidiger, sei noch keine Entscheidung gefallen, sagt Max Eberl. Fürth will ihn nicht haben für den Neuanfang in der Zweiten Liga, das hat Trainer Frank Kramer schon mitgeteilt. Ob Zimmermann bei Borussia eine Zukunft hat, hängt von den sonstigen personellen Entwicklungen ab. Holt Borussia einen neuen Mann für das zentrale Mittelfeld, könnte Havard Nordtveit als Backup für Tony Jantschke eingeplant werden.

Nicht mehr eingeplant ist Alexander Ring. Der Finne, der beim 1:3 gegen Dynamo Kiew Borussias erstes Europapokal-Tor nach 16 Jahren erzielte, konnte Trainer Lucien Favre nicht überzeugen und spielte schon lange keine Rolle mehr in den Planungen des Schweizers. So ließ Borussia die Kaufoption verstreichen und verhandelte auch nicht nach. Ring kehrt zurück zu HJK Helsinki, von wo er im Januar 2012 ausgeliehen wurde. Ring wurde beim letzten Saisonspiel gegen den FC Bayern offiziell verabschiedet – wie auch Niklas Dams. Der junge Verteidiger schaffte es nicht, sich bei den Profis durchzusetzen.

Quelle: RP/EW/can/csi/jre