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Borussia Mönchengladbach
Amin Younes ist "froh um jede Minute"
Bundesliga 12/13: Younes trifft bei Startelf-Debüt für Gladbach
Bundesliga 12/13: Younes trifft bei Startelf-Debüt für Gladbach FOTO: dpa, Roland Weihrauch
Das Duell der Borussias fand zwar in 90 Minuten keinen Sieger, sehr wohl aber einen Gewinner in Reihen des VfL. Gladbachs Startelf-Debütant Amin Younes spricht im Interview mit unserer Redaktion über seinen rundum gelungenen Sonntag.

Herr Younes, Sie haben bei Ihrem Startelf-Debüt gegen Borussia Dortmund gleich Ihr erstes Bundesliga-Tor erzielt. War es für Sie der perfekte Tag?

Younes Besser kann man es sicher nicht vorstellen. Ich hatte natürlich bei meinem Tor etwas Glück, dass der Ball noch abgefälscht wurde, aber ich freue mich sehr darüber.

In der ersten Halbzeit sah es nicht so aus, als könne Borussia gegen den BVB etwas ausrichten.

Younes Da haben wir zu passiv gespielt. Wir haben das in der Halbzeitpause angesprochen. Wir wussten, dass wir es besser können und auch gegen Dortmund unsere Chance bekommen werden. Das haben wir dann nach dem Seitenwechsel gezeigt.

Wie bewerten Sie Ihre eigene Leistung?

Younes Ich denke, meine Leistung war okay. Aber ich will gar nicht auf mich schauen, sondern auf das Team. Ich freue mich, dass ich der Mannschaft helfen konnte.

Sie haben Ihr Tor auf spezielle Weise gefeiert. Erklären Sie das.

Younes Das ging an meinen Bruder Philipp. Wir hatten abgesprochen, dass ich auf ihn zeige, wenn ich ein Tor mache.

Was war Ihre Aufgabe gegen den BVB?

Younes Der Trainer hat mit gesagt, ich soll mein Spiel machen wie im Training. Ich sollte etwas bewegen und keine Angst haben. Es hat Spaß gemacht. Es war wichtig, dass das erste Dribbling ganz gut gelungen ist. Das gibt natürlich Selbstvertrauen.

Haben Sie sich für weitere Startelfeinsätze empfohlen?

Younes Wir haben einen Super-Kader mit vielen tollen Spielern. Ich bin dem Trainer sehr dankbar für das Vertrauen, das er mit gibt. Ich werde mich jetzt im Training weiter anbieten. Ich bin froh um jede Minute, die ich spiele.

Die Fragen stellte Karsten Kellermann.