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André Schubert im Interview
"Auch Lucien Favre spielt inzwischen mal mit Dreierkette"

Das ist André Schubert
Das ist André Schubert FOTO: afp
Mönchengladbach. Am 21. September 2015 wurde André Schubert Interimstrainer bei Borussia Mönchengladbach, schließlich dann Cheftrainer. Im Interview mit unserer Redaktion spricht er über die Auswärtsschwäche, seine Idee vom Fußball und Vergleiche mit seinem Vorgänger. Von Karsten Kellermann und Jannik Sorgatz

Herr Schubert, ein Jahr bei Borussia ist um. Modisch haben Sie sich auf jeden Fall verändert: Den grünen Glückspullover gibt es längst nicht mehr.

Schubert Über Mode im Fußball mache ich mir nicht so viele Gedanken. Ich ziehe einfach etwas an, worin ich mich wohlfühle. International wird immer Anzug getragen wird, da gewöhnt man sich schon etwas dran. Aber generell reichen mir Poloshirt und Hose.

Nicht nur Mode kann angesagt sein, sondern auch bestimmte Fußballstile. Eine englische Seite hat Borussia zum "Liebling der Hipster" gekürt. Ihr Stil sei "aufregend", "ungewöhnlich" und das 3-4-1-2 wird explizit gelobt. Waren Sie sich dieser Wahrnehmung bewusst?

Schubert Über meinen Berater Marc Kosicke habe ich ab und an Kontakt zu Jürgen Klopp. Da bekommt man schon mal etwas mit. Aber explizit informiere ich mich da nicht. Journalisten aus Italien und England haben mal in diese Richtung gefragt. Aber da werden natürlich auch Geschichten draus gemacht, weil wir wieder in der Champions League dabei sind.

Ist ihr Ansatz denn hip und modern?

Schubert Das liegt natürlich immer im Auge des Betrachters. Wir hatten schon verschiedene Spielweisen. In der Bundesliga setzen sich mitunter sehr unterschiedliche durch. Bayern spielt es anders als Leverkusen, und die spielen es wieder anders als Dortmund. Man sieht sehr deutlich Handschriften von Trainern. Jeder sucht seinen Weg. Ich muss mich als Trainer grundsätzlich an der Qualität meiner Mannschaft orientieren. Ich schaue, was wir für Möglichkeiten haben, was unsere Stärken sind. Dann versuche ich, einen Weg zu finden, mit dem wir attraktiven Fußball spielen. Das ist auch mein Anspruch an mich selbst. Der Profifußball ist vor allem für die Zuschauer gemacht. Wir leben von den Fans und wollen ihnen mit unserer Spielweise eine Freude machen. Natürlich muss es auch erfolgreich sein. Profifußball ist eben erfolgsorientiert.

Und nicht immer gerecht.

Schubert Manchmal kannst du 90 Minuten wie eine Wurst spielen, in der letzten Minute das 1:0 machen und alles war super. Andersherum kannst du 90 Minuten fantastischen Fußball spielen, der Gegner macht ein Standardtor und es ist alles nichts wert. Da muss man immer einen Mittelweg finden. Mir ist klar, dass wir vor allem am Erfolg gemessen werden. Dementsprechend müssen wir uns aufstellen. Aber natürlich haben wir auch, was die Qualität unserer Mannschaft angeht, den Gedanken: Wie wollen wir Fußball spielen? Wie können wir begeistern? Natürlich sollen auch die Spieler auf dem Platz Begeisterung entfachen. Oft merkt man, dass der Funke überspringt, weil die Mannschaft Freude hat und sich manchmal in einen richtigen Rausch spielt. Das springt dann auf die Ränge über. Es ist nicht immer einfach, die Balance zu finden. Wir sind offensiv ausgerichtet und haben viele junge Spieler in unseren Reihen, die manchmal zu stürmisch sind.

So wie jetzt auf Schalke beim 0:4.

Schubert Genau. Wir sind in der zweiten Halbzeit gut rausgekommen und jeder im Stadion hat in den ersten sechs Minuten gesehen, dass wir Schalke immer mehr Probleme bereitet haben. Und dann kriegst du einen Elfmeter gegen dich. Es kippt, wir wollen innerhalb der nächsten vier Minuten alles korrigieren und sind dann so offensiv, dass wir in den nächsten Konter reinlaufen. Das sind Dinge, aus denen muss man lernen. In der zweiten Halbzeit war es defensiv fast die gleiche Mannschaft, die es gegen Barcelona überragend gespielt hat.

Warum klappt das zu Hause so viel besser als auswärts?

Schubert Wenn ich mal konkret Schalke mit Barcelona vergleiche: Gegen Barca sind erstmal alle Sinne geschärft und wir wissen, dass jeder nach hinten arbeiten muss, um gegen diese Weltklasse-Mannschaft zu bestehen. Jetzt auf Schalke haben wir nach der Pause das Gefühl: Die packen wir. Dann kriegst du ein Gegentor und verlierst die Balance, weil du zu schnell zu viel willst. Das war jetzt konkret das Spiel auf Schalke. Grundsätzlich gehen wir in unsere Auswärtsspiele und sagen: Wir wollen gewinnen. Ich glaube einfach an die Qualität der Mannschaft. Wir spielen es zu Hause aber mit mehr Mut, mit mehr Entschlossenheit, mit mehr Risikobereitschaft. Auch auswärts spielen wir es oft richtig gut und haben mehr Ballbesitz. Aber da haben wir weniger Abschlüsse. Uns fehlt gerade im letzten Drittel die Konsequenz, die wir zu Hause haben.

Das ist die Diagnose. Aber warum ist das so? Christoph Kramer sagte nach dem Schalke-Spiel etwas ratlos: "Auswärts ist es im Prinzip das gleiche Spiel. Die Zuschauer rufen nur 'Schalke‘ statt 'Borussia'."

Schubert Es ist ja bekannt, dass sich 80 bis 90 Prozent der Mannschaften auswärts schwerer tun. Die Bayern nicht, aber die haben 1000 Champions-League-Spiele auf dem Buckel. Das ist dann eine andere Qualität und Erfahrung. Wir sind mit unserem jungen Team noch nicht so cool und abgezockt, dass wir es auswärts so runterspielen wie zu Hause.

Welche Rolle spielt die taktische Ausrichtung?

Schubert Es kommt immer auf die Auswahl der Spieler an. Wir sind immer sehr offensiv ausgerichtet. Zu Hause sind es in der Regel sechs Offensive und vier Defensive, wenn man Mo Dahoud als den sechsten Offensiven mitzählt. Schon in Bern, zu Hause gegen Leverkusen oder gegen Ingolstadt wussten wir, dass es viele Pressingsituationen geben wird. Da wollten wir erst einmal stabiler stehen und die Zweikämpfe sicher bestreiten. Das hat ja auch gut funktioniert. Auch auf Schalke haben wir es so gespielt, in der ersten Halbzeit waren wir ja stabil, hatten allerdings kein gutes Aufbauspiel. Genau das wollten wir korrigieren. Nach dem Wechsel ist es auch deutlich besser geworden, aber wir haben an Stabilität nach hinten verloren, weil wir einen Offensiven mehr und einen Defensiven weniger hatten.

Gerade Spiele wie das auf Schalke entfachen immer wieder eine Diskussion über die Dreierkette. Hat Borussia mitunter ein Kettenproblem?

Schubert Wir haben ja im Prinzip Viererkette gespielt. Es geht immer um die Anzahl der Defensivspieler. Wie wir die organisieren, ist nicht so entscheidend. Fakt ist, wir haben drei Innenverteidiger. Das sind erstmal mehr als die meisten anderen haben, die haben nur zwei. Gegen Barcelona wurde es immer wieder eine Viererkette, weil Oscar Wendt hinten reingefallen ist oder beide Außen, dann war es eine Fünferkette. So variabel spielen wir das. Es geht eher darum, wie alle anderen Spieler ausgerichtet sind. Da hatten wir auf Schalke in der ersten Halbzeit in Christoph Kramer und Andreas Christensen zwei defensiv denkende Sechser, die hinten bessere Qualitäten haben als Mo Dahoud, der offensiv stärker ist.

Ihre auf den ersten Blick ungewöhnliche Umstellung – Stindl für Vestergaard, Christensen nach hinten – wurde kritisiert.

Schubert Ich kann die Kritik natürlich nachvollziehen. Wenn wir in den ersten fünf Minuten nach der Halbzeit das 1:0 machen, klopfen mir alle auf die Schulter. Das ist nicht passiert, dann muss ich das auch annehmen, dass man mich für den offensiven Wechsel kritisiert. Kurz nach dem Spiel ist man immer erstmal sauer und enttäuscht. Da muss ich mich auch noch entwickeln und cooler bleiben in manchen Situationen, aber du bist natürlich emotional, weil du dir denkst: 'Eigentlich haben wir sie doch gehabt.‘

Wäre es eine Zwischenlösung, zu Hause mit Dreier- und auswärts mit Viererkette zu spielen? Oder ist das zu einfach?

Schubert Ich bin kein Verfechter eines bestimmten Systems. Es geht immer darum, welche Stärken und Schwächen der Gegner hat, wie er aufbaut, wie er verteidigt. Dementsprechend suchen wir unsere Ordnung. Die Dreierkette haben wir konsequent nur im Aufbau. Aber ich kenne kaum eine Bundesligamannschaft, bei der das anders ist. Zwei Innenverteidiger sind da, die stellen sich breit auf. Die Außenverteidiger schieben hoch und ein Sechser lässt sich fallen.

Heutzutage beschäftigen sich die Medien und die Fans vermehrt mit Taktik. Borussias Stil darf man schon als ausgefallener und weniger konservativ bezeichnen. Haben Sie das Gefühl, dass es dadurch manchmal schwieriger ist, alle mitzunehmen?

Schubert Erstmal ist es doch super, dass sich so viele Leute damit beschäftigen. Von diesen Diskussionen und den verschiedenen Meinungen lebt der Fußball. Davon müssen wir uns aber freimachen. Wir haben eine ganze Reihe Fußballlehrer im Büro sitzen, wir machen uns den ganzen Tag über nichts anderes Gedanken. Wir analysieren Gegner, bereiten vor, bereiten nach, arbeiten mit der Mannschaft. Ein paar Tage vorher waren alle begeistert von der Dreierkette gegen Barcelona, und wir haben damit viele sehr gute Spiele gemacht. Schalke war jetzt ein Negativerlebnis, eine sehr klare Niederlage. Die Ansprüche sind eben auch gewachsen. Vorher haben alle darauf hingewiesen, dass wir mit einem Sieg Zweiter werden konnten. Da hat man vielleicht eine Erwartungshaltung, die nicht ganz korrekt ist. Aber die Fans trauen uns eben mittlerweile sehr viel zu.

Sie haben in Ihren ersten 34 Spielen 65 Punkte geholt, nur einen weniger als Lucien Favre in der Saison, als Borussia Dritter wurde. Die Tordifferenz von 75:44 war leicht besser als 53:26 unter Favre. Nervt es sie manchmal, wenn von Ihrem Vorgänger die Rede ist und der gefühlt besser wegkommt?

Schubert Ich glaube, das ist normal. Die Leute empfinden eben Sympathien und Dankbarkeit. Aber so intensiv nehme ich die Kommentare gar nicht wahr. Wir haben jetzt ein gemeinsames Jahr hinter uns. International hatten wir teils sensationelle Auftritte. Gegen Manchester City war es zuletzt nicht so gut. Man muss auch bedenken, dass wir einen anderen Stil spielen. Unser Verhalten nach Ballverlust ist jetzt völlig anders. Die Spielweise lässt sich überhaupt nicht miteinander vergleichen. Und Lucien Favre spielt in Frankreich inzwischen übrigens auch immer mal wieder Dreierkette. Die deutsche Nationalmannschaft hat sich intensiv damit beschäftigt. Es ist nicht so, dass da ein Wandel stattgefunden hat und ein neues System ein altes verdrängt.

Was spricht letztendlich bei Borussia für die Dreierkette?

Schubert Die Spieler fühlen sich sehr wohl mit der Dreierkette. Wir haben immer viel Ballbesitz und stehen hoch, haben also viele Spieler vor dem Ball. Die Frage ist dann, was du nach Ballverlusten machst. Bei zwei Innenverteidigern wird es eng, deswegen haben wir gesagt, dass wir drei Verteidiger immer hinter dem Ball brauchen plus gegebenenfalls den Sechser. So können wir sofort Gegenpressing spielen, um den Ball zurückzugewinnen. Zu Hause machen wir das sehr gut, auswärts teilweise auch, aber wir belohnen uns nicht dafür. Deshalb müssen wir uns damit beschäftigen und möglicherweise sagen, dass wir besser etwas stabiler stehen und das Spiel kontrollieren.

Der Ausfall von Tobias Strobl dürfte Sie damit sehr getroffen haben. Denn der war in den ersten Spielen die Stabilitätsfigur.

Schubert Tobias ist sehr wichtig für uns, weil er neben Christoph Kramer der einzige wirklich defensiv denkende Sechser ist, den wir haben. Deshalb haben wir Andreas Christensen jetzt vorgezogen. Er macht das sehr gut, weil er ein fantastischer Fußballer ist. Aber sonst haben wir eben keinen.

Wie sieht es bei Raffael aus? Er hat genau wie Tobias Strobl eine Muskelverletzung.

Schubert Wir haben jetzt noch eine Woche Zeit. Er und Tobias sollen sich in Ruhe erholen. Ich hoffe, dass sie spätestens Mitte nächster Woche wieder einsteigen können. Ob es gegen Hamburg reicht, ist schwer zu sagen.

Sie haben gesagt, dass ein ganz anderer Stil gespielt wird. Allein deshalb ist die Belastung schon anders, es gab ein paar Muskelverletzungen mehr. Ist das etwas, was sie als Trainer auch einkalkulieren müssen?

Schubert Der Laufumfang ist fast identisch. Bei den Sprints sind wir immer noch im unteren Drittel der Bundesliga. Das sind im Vergleich zu früher vielleicht drei, vier Sprints mehr pro Spieler. Das ist verkraftbar. Nehmen wir nur mal Tobias Strobls Verletzung: Er hat vorher gegen Bremen eine Pause gehabt und sich in Leipzig nach 20 Minuten bei einem großen Schritt verletzt. Natürlich machen wir uns entsprechende Gedanken.

Wie genau dosieren Sie die Rotation? Auf der einen Seite wollen Sie Überbelastung vorbeugen, auf der anderen Seite aber sicher keinem Spieler das Vertrauen entziehen, indem Sie ihn oft auf die Bank setzen.

Schubert Zunächst einmal vertrauen wir allen Spielern im Kader, sonst wären sie nicht bei uns. Dennoch befinden sie sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien, viele sind noch sehr jung. Generell gilt das Leistungsprinzip. Wir wollen eben vor allem Spiele gewinnen. Nehmen wir eine Situation vor dem fünften, sechsten Spiel in Folge: Ein Spieler mag leistungsmäßig einen Tick stärker sein, aber vielleicht auch einen Tick zu müde. Dann kann es Sinn ergeben, den frischeren Spieler zu bringen. Aber es hat alle Konstellationen schon gegeben: Siege und Niederlagen mit sieben Wechseln, Siege und Niederlage ohne Wechsel. 

Aber gegen Barcelona war es nicht wirklich eine Option, Raffael zu schonen, der vorher zwei Spiele verpasst hatte?

Schubert Der Doc und die Physios gaben grünes Licht und Raffael fühlte sich gut. Das sind die entscheidenden Voraussetzungen für einen Einsatz und darauf vertraue ich natürlich auch. Auf diesem Niveau wie gegen Barcelona ist Raffael für uns unersetzbar. Barca hat von der Qualität her 15 Spieler wie Raffael, auf unterschiedlichen Positionen. Er hat in der ersten Halbzeit unfassbar aufgedreht und es auch mal mit drei Spielern aufgenommen. Wie er vorne den Ball kontrolliert, auch mal abbricht, damit die anderen nachrücken können, das ist enorm wichtig. Ein Thorgan Hazard wird auch irgendwann in diese Bereiche vorstoßen. Momentan, wenn er den Ball bekommt, heißt es Feuer frei. Aber dafür ist Raffael auch acht Jahre älter. Thorgan wird das noch lernen.

Raffaels Kollegen im Angriff sagen, dass er sie besser macht.

Schubert Er hat fußballerisch Sachen drauf, da steht man manchmal am Rand und will einfach nur applaudieren. Das gibt den anderen Spielern natürlich Sicherheit. Das verbindet er ja noch mit anderen Qualitäten wie seiner Bescheidenheit. Er ist einfach ein lieber und netter Mensch. Auch das ist für junge Spieler ein wichtiges Zeichen, weil sie merken: Ich kann gut sein, aber ich muss deswegen keine Diva werden.

Einer, der auf Raffaels Position spielen kann, ist Jonas Hofmann.Trotz dessen Verletzung, ist Hofmann aber wieder nicht zum Zug bekommen. Was fehlt ihm momentan, um eine Alternative zu sein?

Schubert Ein bisschen ist es auch die Zweikampfgeschichte, die wir bei Thorgan Hazard schonmal hatten. Jonas ist fußballerisch sehr gut. Natürlich ist es auch immer eine Sache des Selbstvertrauens. Wenn er reingekommen, hat man gemerkt, dass er in Situationen, wo er losmarschieren könnte, eher mal abbricht und lieber den sicheren Pass spielt. Er hat eine sehr gute Vorbereitung gehabt. Da war vielleicht der Druck nicht so da. Je mehr es Richtung erstes Pflichtspiel ging, desto vorsichtiger wurde er in seiner Spielweise. Aber auch das hat mit Selbstvertrauen zu tun. Wir haben einfach eine gute Qualität in der Mannschaft. Da ist es auf seinen Positionen eben schwer.

Das spürt auch Mo Dahoud. Er saß öfter draußen, in der vergangenen Saison war er gesetzt.

Schubert Gegen Barcelona hat er es überragend gemacht. Aber auswärts fehlt ihm manchmal dieses Vertrauen. Dann ist das Zweikampfverhalten nicht entsprechend. Das sind Dinge, die er als 20-Jähriger lernen muss. Dass er, wenn er am gegnerischen Strafraum steht und sieben Mann hinter ihm stehen, diesen Ball wagen kann. Aber wenn er noch sieben vor sich hat, dann geht es eben um die Ballbehauptung, darum abzukappen und nicht den Zidane-Trick zu machen, der zum Ballverlust führt. Das ist etwas, das er natürlich lernen muss. Aber da bitte ich auch um Nachsicht. Er selbst merkt, dass er anders wahrgenommen wird als vor einem Jahr. Da wurde er nach einem Fehlpass angefeuert und aufgemuntert. Jetzt hat er 40 Spiele gemacht, darunter viele sehr gute, und dann wird schon mal geraunt auf den Rängen bei einem Fehlpass. Plötzlich ist es eine ganz andere Situation. Es sind junge Spieler, die machen noch Fehler. Da müssen wir sie unterstützen, dass sie nicht an Selbstvertrauen verlieren und nicht Zweifel bekommen. Dass wir sagen: Okay, war blöd. Das und das darfst du nicht machen. Aber hab‘ keine Zweifel an deiner Qualität.

Karsten Kellermann und Jannik Sorgatz führten das Gespräch. Der zweite Teil folgt am Montag, den 10. Oktober.

 
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