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Borussia Mönchengladbach
Van Lent setzt in Aachen auf die Offensivstärke seiner U23

Arie van Lent setzt gegen Alemannia Aachen auf die Offensivstärke seiner U23
Mike Feigenspan gehört mit neun Toren zu den fünf Top-Torschützen der Liga. FOTO: Dieter Wiechmann
Fussball. Vor Borussias U23 steht am Samstag (14 Uhr) nicht nur eine sportliche, sondern auch eine emotionale Herausforderung. Denn es geht zu Alemannia Aachen, das seit fünf Spielen in der Regionalliga West nicht mehr verloren hat.

Mehr als 5000 Zuschauer hatte der ehemalige Erstligist bei jedem seiner Heimspiele, womöglich werden es gegen den Spitzenreiter noch ein paar mehr. "Da müssen die Jungs dann bestehen, auch wenn sie vielleicht von außen mal angegriffen werden. Aber da nehmen sie etwas mit, und ich freue mich auf solche Spiele", sagt Trainer Arie van Lent.

In der Defensive sieht er dabei durchaus Parallelen. Die Gladbacher haben bisher acht, die Aachener neun Gegentore kassiert. "Vorne haben wir aber sicherlich mit elf mehr geschossenen Toren unsere Vorteile. Und die müssen wir auch am Samstag ausspielen", erklärt der Coach. In der Tat gehört Mike Feigenspan trotz des nicht gewerteten Tores in Ahlen mit neun Toren zu den fünf Top-Torschützen der Liga, während mit drei Treffern die ersten Aachener erst auf dem geteilten 24. Rang liegen. "Sie stehen sehr kompakt und kontern aus dieser Position gut, deshalb müssen wir auf jeden Fall aufpassen", sagt van Lent.

Unter der Woche musste Innenverteidiger Steffen Nkansah im Training eine Pause einlegen. "Ich gehe aber davon aus, dass es für Samstag reichen wird", zeigt sich van Lent optimistisch. Zudem hat auch Kwame Yeboah, der gegen Wiedenbrück passen musste, im Training wieder alles mitgemacht. Fehlen werden dem Trainer also wohl nur die Dauerverletzten Joel Mero und Moritz Nicolas sowie weiterhin Justin Hoffmanns.

Eine positive Nachricht gibt es auch zum Nachholspiel des dritten Spieltages gegen die U23 des 1. FC Köln, das parallel zum Duell der beiden Profi-Teams am 19. November stattfindet. Hier wurde nun das Heimrecht getauscht, so dass am 19. November in Köln und im Rückspiel am 10. Dezember im Grenzlandstadion gespielt wird. "Das ist eine gute Lösung, die im Sinne aller sein dürfte", sagt van Lent dazu.

(kpn)
 
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