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Borussia Mönchengladbach
Auch ohne Meier – Favre warnt vor Frankfurts Offensive

Fotos: Favre – akribischer Arbeiter und Ex-Gladbach-Trainer
Fotos: Favre – akribischer Arbeiter und Ex-Gladbach-Trainer FOTO: AP
Mönchengladbach. Da schauten die Trainingskiebitze am Borussia-Park in die Röhre, besser gesagt auf einen leeren Trainingsplatz. Lucien Favre hatte die Übungseinheit am Mittwochvormittag kurzfristig ins Stadion verlegt. Nichts soll derzeit die Vorbereitung auf das Spiel am Freitagabend (20.30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt stören. Von Thomas Grulke

"Für uns gilt die volle Konzentration auf das Frankfurt-Spiel, wir wollen unsere Serie halten", sagte Borussias Trainer auf der Pressekonferenz. Vier Bundesliga-Spiele hat seine Mannschaft am Stück gewonnen und damit den dritten Tabellenplatz gegenüber dem ebenfalls formstarken Vierten Bayer Leverkusen in den vergangenen Wochen stets verteidigt. "Mit dem Freitagabendspiel haben wir die Chance vorzulegen. Und das ist natürlich unser Ziel", sagte Gladbachs Flügelflitzer Patrick Herrmann. Dass die Eintracht jedoch ein gefährlicher Gegner sei, betonten sowohl Favre als auch sein derzeit torgefährlichster Spieler.

"Die Eintracht ist in der Offensive sehr stark, sie wird sich gut auf uns einstellen", sagte Herrmann. Mit Alexander Meier wird dem Tabellenachten, der hinter Bayern München und dem VfL Wolfsburg die drittmeisten Heimtore bislang erzielt hat (31 Treffer), der Führende der Torjägerliste allerdings verletzt fehlen. "Frankfurt hat aber in der Offensive die Qual der Wahl, es gibt mit Valdez, Kittel oder Piazón noch viele Möglichkeiten", sagte Favre. Er selbst wird in Frankfurt nur auf Martin Stranzl (Ödem am Kniegelenk) verzichten müssen, ansonsten sind alle Spieler einsatzbereit.

Ob Christoph Kramer nach seiner Gelbsperre wieder in die Anfangsformation rückt oder Havard Nordtveit nach seinem guten Auftritt gegen Borussia Dortmund seinen Startplatz behält, konnte Favre noch nicht beantworten. "Wir haben noch nicht entschieden, wer anfängt. Aber es ist möglich, dass es Änderungen gibt." An Unterstützung wird es Borussia am Freitag sicherlich erneut nicht mangeln. Im ausverkauften Frankfurter Stadion (51 500 Plätze) rechnet Gladbach mit etwa 6000 VfL-Fans.

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