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Borussia Mönchengladbach
Borussia-Fan verlässt Krankenhaus auf eigene Faust

Mönchengladbach. Der 36-Jährige, der vor dem Borussia-Spel gegen Darmstadt angegriffen und lebensgefährlich verletzt worden war, hat sich auf eigene Faust aus dem Krankenhaus entlassen. 

Der Mann habe sich "auf eigene Verantwortung aus dem Krankenhaus entlassen", bestätigte die Polizei in Mönchengladbach. Er war mittlerweile von Düsseldorf in ein Krankenhaus nach Mönchengladbach verlegt worden. 

Das lebensgefährlich verletzte Opfer war nach der Attacke vor dem letzten Spiel des Jahres gegen den SV Darmstadt am 20. Dezember mit einem Rettungshubschrauber in die Uni-Klinik nach Düsseldorf gebracht worden. Die Intensivstation hatte der 36-Jährige bereits verlassen dürfen, er sollte aber weiter stationär in Behandlung bleiben.

Der Fan soll hinter der Nordkurve mit einem 29-Jährigen aneinandergeraten sein, der in der Szene als Vorsänger und sogenannter Capo der Ultras bekannt ist. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 36-Jährige den jüngeren Fan mit Bier bespritzt haben. Ob dies absichtlich oder aus Versehen geschah, ist noch nicht klar. Nach Angaben der Polizei schlug der 29-Jährige nicht nur zu. Er soll auch mehrfach auf den Kopf des Kontrahenten eingetreten haben, als der bereits am Boden lag.

(gap/ met)
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