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Borussia Mönchengladbach
Schubert lässt sich in der Kapitänsfrage Zeit

Das ist André Schubert
Das ist André Schubert FOTO: dpa, fg fdt
Rottach-Egern . Oscar Wendt war es schon, auch Raffael, Tony Jantschke und Lars Stindl trugen in dieser Saisonvorbereitung schon die Kapitänsbinde. Doch festgelegt hat sich Trainer André Schubert noch nicht. Von Karsten Kellermann

Immerhin hat sich Schubert festgelegt, was den neuen Mannschaftrat angeht: "Yann Sommer, Fabian Johnson, Oscar Wendt, Lars Stindl, Tony Jantschke und Christofer Heimeroth – die sechs sind der Mannschaftsrat, den ich bestimmt habe", verkündete Schubert im Trainingslager in Rottach-Egern, das heute endet. Er sieht keine Eile den Kapitän festzulegen. "Im Moment bekommt immer der älteste Feldspieler die Binde. Den Kapitän bestimme ich irgendwann, wenn ich soweit bin. Das macht man normalerweise am Ende der Vorbereitung. Wir werden die Entwicklung abwarten, schauen, wie sich die Strukturen entwickeln, wie sich die Spieler in den Spielen präsentieren. Es gibt keinen Grund, hektisch etwas zu bestimmen", sagte Schubert.

Schubert stellte indes klar, dass er "sehr wahrscheinlich" einen Feldspieler zum Kapitän macht, "ansonsten habe ich mir über den Kapitän noch keine Gedanken gemacht". Ob er den Mannschaftsführer aus dem Kreis des Mannschaftsrates bestimmt, verriet Schubert nicht, doch ist es wahrscheinlich. Also sind Stindl, Jantschke, Wendt und Johnson die Top-Kandidaten. Alle sind sie erfahrene Spieler, die zu denen gehören, über die Schubert sagt: ""Wir haben eine Reihe sehr guter Persönlichkeiten im Team, die schon einiges erlebt haben".

Das sei gerade in kritischen Situationen wichtig, "da zählt Erfahrung, und die haben die älteren Spieler mehr gemacht", sagt Schubert. Grundsätzlich jedoch "braucht man keine Binde, um ein Team zu führen, wichtig ist vielmehr, dass jeder Verantwortung übernimmt". Auch der ruhige Raffael seine einer, der "auf seine Art eine Mannschaft führt", die Neulinge Jannik Vestergaard, Christoph Kramer und Tobias Strobl sollen ebenfalls Führungsaufgaben übernehmen.

Schuberts Bilanz seines ersten Sommertrainingslagers fällt positiv aus. "Das Spiel gegen 1860 München war ansehnlich, das Training war intensiv, wir haben viele Dinge erarbeitet, die Belastung war gut und die Stimmung sehr gut", fasst Schubert die Woche am Tegernsee zusammen. Heute fliegen die Borussen zurück in die Heimat, Samstag ist das Mini-Turnier in Osnabrück und danach gibt es fünf freie Tage.

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