| 12.27 Uhr

Borussia Mönchengladbach
Elvedis schlechter Tag ohne Folgen

Das 3:1 gegen Hoffenheim im Notencheck
Das 3:1 gegen Hoffenheim im Notencheck FOTO: afp, PST
Mönchengladbach. Fast alle Borussen haben sich gegen die TSG Hoffenheim im Vergleich zur Niederlage gegen Hannover 96 deutlich gesteigert. Nur einer bekam zum ersten Mal in der Rückrunde gar nicht die Chance dazu.

Mo Dahoud war 3,04 Noten besser als gegen Hannover in der Vorwoche, Oscar Wendt immerhin 2,39, selbst Thorgan Hazard, unterm Strich der zweitschwächste Borusse beim 3:1 gegen Hoffenheim, schnitt um 1,42 Noten besser ab. Nur bei einem Spieler, der in beiden Partien bewertet wurde, fiel die Steigerung marginal aus bzw. kann sie gar nicht als solche bezeichnet werden: Statt einer 4,47 gab es diesmal eine 4,43 für Nico Elvedi.

Der 19-Jährige hatte nicht die Präsenz in die Zweikämpfen, die er mittlerweile regelmäßig zeigt. Vor allem aber spielte Elvedi vor dem Hoffenheimer Anschlusstreffer einen fatalen Fehlpass, was ihm eine sonderbare Art von Lob einbrachte. Trainer André Schubert sprach von einem "super Fehler", wofür es eine halbwegs plausible Erklärung gab. Schubert fand den Ball in die Füße von Andrej Kramaric pädagogisch und psychologisch wertvoll, "weil er nicht mit einem Punktverlust bestraft wurde. Für uns war es ein wichiges Zeichen, dass wir immer konzentriert und wach sein müssen."

Andreas Christensen wieder "wie im Anzug"

Die anderen Borussen behielten diesen Fokus fast über die gesamten 90 Minuten. Dahoud zeigte einmal mehr sein Heim-Gesicht. Torwart Yann Sommer zeigte seine beste Leistung seit dem Derby im Februar. Und was Andreas Christensen angeht, ist jede Anerkennung bald schon Routine: Der Däne gewann alle Zweikämpfe (im Vergleich zu André Hahn mit seinen 23 führte er aber auch nur vier). Dann wären da noch eine Passquote von 94 Prozent und eine Ausstrahlung, die nicht zu Unrecht seinen Nationaltrainer so sehr verzückte, dass er zuletzt meinte, Christensen könne auch im Anzug spielen.

Zum ersten Mal in der Rückrunde taucht Fabian Johnson nicht im Notencheck auf. Der US-Amerikaner erhielt eine Pause und saß zum ersten Mal überhaupt seit dem 23. Mai 2015 von Beginn an nur auf der Bank.

(jaso)
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