| 18.28 Uhr

Borussia Mönchengladbach
Training ohne Jantschke und Johnson

Fotos: Borussia trainiert für das Derby
Fotos: Borussia trainiert für das Derby FOTO: Dirk Päffgen
Mönchengladbach. Personell hat es am Mittwoch zwei Rückschläge bei Borussia gegeben. Abseits des Sportlichen geht es vor dem Derby ziemlich ruhig zu. Von Jannik Sorgatz

"Meine Aufgabe wird es sein, alles gut zu moderieren, denn es wird auch mal Härtefälle geben", sagte Trainer Dieter Hecking bereits vor vier Wochen. Seitdem läuft der Härtefall-Countdown. Im DFB-Pokal gegen Rot-Weiss Essen war es noch nicht so weit, weil ein Reece Oxford, Tony Jantschke, Timothée Kolodziejczak, Tobias Strobl und Mamadou Doucouré alleine fünf defensive Optionen für die Bank ausgefallen waren.

Am Montag meldeten sich Oxford und Jantschke zurück. "Defensive Rückkehrer steigern Härtefall-Potenzial", schrieben wir und gingen Szenarien durch, wen es im Derby gegen den 1. FC Köln treffen könnte – doch am Dienstag sah alles schon wieder anders aus. Jantschke konnte nicht mitmachen, Johnson, der am Vortag aufgrund von Rückenbeschwerden vorsichtshalber das Training früher beendet hatte, konnte auch nicht trainieren. "Wir müssen bei beiden von Tag zu Tag schauen, wann sie wieder mit der Mannschaft trainieren können", sagte Co-Trainer Dirk Bremser.

Drei Einheiten gibt es noch vor dem Derby, je eine nicht-öffentliche am Donnerstag und am Samstag, eine öffentliche am Freitag um 11 Uhr. Mit Blick auf den 18er-Kader könnte es lediglich heißen: Johnson raus, Oxford rein. Sollte es für den jungen Engländer nicht reichen, dürfte Mickael Cuisance nachrücken, der in Essen bereits der 19. Mann war. Der Franzose ist nun volljährig, feierte am Mittwoch seinen 18. Geburtstag. In den kommenden beiden Bundesligaspielen hat Cuisance die Chance, Historisches zu schaffen: Kommt er zum Einsatz, löst er Marko Marin (damals 18 Jahre und 18 Tage alt) als Borussias jüngsten Bundesligaspieler ab.

Polizei erlässt Glas- und Dosenverbot in Zügen

Abseits des Sportlichen geht es vier Tage vor dem Derby ziemlich ruhig zu. "Wir bereiten uns mit unserem eigenen Ordnungsdienst und in enger Absprache mit der Polizei und den Vertretern des 1. FC Köln aktuell intensiv und umsichtig auf das Derby vor und gehen davon aus, dass wir einen friedlichen Bundesliga-Auftakt mit angemessener Derby-Stimmung im Borussia-Park erleben dürfen", sagt Geschäftsführer Stephan Schippers auf der Vereinshomepage.

Wie in den Vorjahren wird es ein Glasverbot rund ums Stadion geben. Außerdem hat die Bundespolizei in bestimmten Zügen "das Mitführen von Glasflaschen/Glasbehältnissen, Getränkedosen und pyrotechnischen Gegenständen" verboten. Dies gilt für folgende Strecken:

  • Köln-Ehrenfeld über Rommerskirchen nach Rheydt Hauptbahnhof
  • Köln Hbf über Dormagen nach Neuss Hbf
  • Köln Hbf nach Köln-Worringen
  • Köln Hbf über Leverkusen-Mitte nach Düsseldorf Hbf
  • Kerpen-Horrem nach Rommerskirchen
  • Köln Hbf über Düren nach Aachen Hbf
  • Aachen Hbf über Mönchengladbach Hbf nach Düsseldorf Hbf
 
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