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Borussia Mönchengladbach
Eberl und Favre sind Manager und Trainer der Saison

Borussia Mönchengladbach: Auszeichnung für Max Eberl und Lucien Favre
Auszeichnung für Lucien Favre und Max Eberl. FOTO: Dieter Wiechmann
Mönchengladbach. Auszeichnung für Lucien Favre und Max Eberl. Das Borussia-Duo ist von einer 29-köpfigen Experten-Jury für das Fachmagazin "11Freunde" zum Trainer und Manager der Saison gewählt worden.

Die Preise werden im Rahmen der "11Freunde-Meisterfeier" am 11. Juli in Düsseldorf verliehen. Die hochkarätig besetzte Jury, der auch Bundestrainer Joachim Löw und Torwart-Legende Oliver Kahn angehörten, vergab an Favre 62 Punkte. Hinter dem Schweizer landeten Markus Weinzierl vom FC Augsburg mit 40 Punkten auf Rang zwei vor Dieter Hecking vom VfL Wolfsburg (31 Punkte).

Bei den Managern setzte sich Eberl mit 66 Punkten klar vor Stefan Reuter vom FC Augsburg (41 Punkte) und Jörg Schmadtke vom 1. FC Köln (27 Punkte) durch. Spieler der Saison wurde Wolfsburgs Kevin de Bruyne vor Arjen Robben und Jerome Boateng vom FC Bayern, Julian Brandt von Bayer Leverkusen sicherte sich den Titel "Newcomer der Saison" vor den Kölnern Jonas Hector und Timo Horn. In der Kategorie "Typen der Saison" machte die Mannschaft von Union Berlin für die großherzigen Solidaritätsaktionen für den an Krebs erkrankten Benjamin Köhler das Rennen.

Die Zusammenarbeit von Favre und Eberl läuft in Mönchengladbach sehr harmonisch ab. Beide wissen, wie der andere tickt und dass die Ansprüche steigen. Sie mahnen zum Realismus. Einen Text über das Verhältnis des Duos finden Sie hier.

"Spätestens in Mönchengladbach ist seine Fähigkeit, Teams zu entwickeln, auch hierzulande für jeden unübersehbar geworden. Mit welcher Mannschaft Lucien Favre auch gearbeitet hat, immer war eine klare Linie und deutlich eine Spielidee erkennbar. Also das, was man gemeinhin die Handschrift eines Trainers nennt. Er ist ein guter Stratege mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, der sehr viel im taktischen Bereich arbeitet, wie man deutlich erkennt, wenn man seine Mannschaften spielen sieht", sagte Löw über Favre.

"Ich gebe gerne zu, dass mir Lucien Favre auch persönlich sympathisch ist. Ich tausche mich gerne mit ihm aus, weil er einen Blick hat, der über den Tellerrand des Fußballs hinausgeht. Und: Er ist im Auftreten sehr bescheiden geblieben, was angesichts der Erfolgsgeschichte, die er in den letzten Jahren geschrieben hat, nicht selbstverständlich ist. Das zeugt von menschlicher Größe, weshalb es mir aus ganzem Herzen zu gratulieren leicht fällt. Lucien Favre ist völlig verdient zum Trainer des Jahres gewählt worden", fügte der Bundestrainer hinzu.

Favre hatte zuvor schon die Wahl beim Fachmagazin "kicker" zum Trainer des Jahres für sich entschieden. Bei der Wahl unter den Bundesliga-Profis, von denen sich 183 Spieler beteiligten, hatte er ebenfalls Weinzierl auf Platz zwei verdrängt.

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