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Borussia Mönchengladbach
Borussia will in Berlin ein Zeichen setzen

Borussia Mönchengladbach: Bei Hertha BSC ein Zeichen setzen
2015 gewann Borussia 4:1 in Berlin. FOTO: dpa, ahi hpl
Mönchengladbach. Im fünften Auswärtsspiel der Bundesliga-Saison soll es am Freitag den erste Sieg geben. An die Auftritte gegen Hertha BSC hat Borussia ohnehin gute Erinnerungen. Von Karsten Kellermann

Es ist wieder so ein Fall für den Konjunktiv. Borusisa Mönchengladbach hätte Celtic Glasgow im Champions-League-Spiel besiegen können. Doch das Tor von Lars Stindl reichte nicht, es gab ein 1:1. Damit ist Platz zwei und der Traum vom Achtelfinale in der Königsklasse wohl passé.

Aber Platz drei hat Borussia inne und zwei Punkte mehr als Celtic (nebst dem Vorteil im direkten Vergleich) – das soll verteidigt werden, um 2017 in der Europa League weiterzumachen. Weil es zuletzt aber mehrere Konjunktiv-Spiele gab wie das gegen Glasgow, die hätten gewonnen werden können, aber nicht wurden, wie die gegen Hamburg und Frankfurt, ist die Gesamtsituation der Borussen wie das Ergebnis gegen Glasgow: unentschieden.

Diese Saison noch kein Auswärts-"Dreier" in der Liga

Noch ist unklar, ob es im neuen Jahr in Europa weitergeht, auch wenn es wahrscheinlich ist. Und in der Bundesliga ist Gladbach als Elfter vor dem Spiel bei Hertha BSC im "Alles ist möglich"-Modus: Fortschritt, Stillstand, aber auch Rückschritt. Gewinnt Borussia in Berlin, hält sie Anschluss nach oben, verliert sie, rückt der untere Teil der Tabelle näher. Ein Punkt sollte es wenigstens sein. Bestenfalls holen sich die Gladbacher die durch zwei Nullnummern daheim verpassten Punkte in der Hauptstadt wieder – zugleich würde damit die Debatte um die Auswärtsschwäche beendet.

Noch sind die Gladbacher in dieser Saison ohne "Dreier" in der Fremde. Vor fast genau einem Jahr gab es ein 4:1 in Berlin – seither gab es nur noch einen Auswärtssieg. Hoffnung macht, dass Raffael und Thorgan Hazard, der gegen Celtic das Tor vorbereitete, wieder da sind. Zuletzt gegen Frankfurt tat sich Gladbach schwer vor dem Tor. Was das angeht, könnten Raffael und Hazard Abhilfe schaffen. Beide bereichern das Spiel der Borussen um Ideen und Torgefahr. Möglich, dass sie in Berlin zur Startelf gehören. Borussia will und muss in Berlin ein Zeichen setzen. An die Konkurrenz. Aber auch für sich selbst.

 
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