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Borussia Mönchengladbach
Dahouds Berater dementiert Ausstiegsklausel

Borussia Mönchengladbach: Berater von Mahmoud Dahoud dementiert
Wie lange bleibt der in Gladbach? Mahmoud Dahoud ist mit 20 Jahren bereits sehr begehrt. FOTO: Dirk Päffgen
Mönchengladbach. Für "unverkäuflich" ist Mahmoud Dahoud bereits Anfang des Jahres erklärt worden. Am Mittwoch sorgte die Frage für Wirbel, was in einem Jahr mit dem Youngster ist. Sein Berater hat nun eine Antwort gegeben. Von Jannik Sorgatz

Mahmoud Dahouds Bundesligakarriere ist erst 2083 Minuten alt. Allerdings haben die gereicht, um den 20-Jährigen zu einem der begehrtesten Spieler seiner Altersklasse zu machen. Europaweit. Weltweit. Ohne Übertreibung.

Der FC Liverpool war heiß auf den Mittelfeldspieler, Paris Saint-Germain soll Anfang des Monats 40 Millionen Euro geboten haben und Juventus Turin spätestens seit den direkten Duellen im Herbst 2015 interessiert sein. Aber für Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl änderte das alles nichts an der bereits im Februar formulierten Ansage, dass Dahoud "unverkäuflich" sei.

In Klammern stand freilich immer ein "zumindest diesen Sommer" dahinter, wenn es um das Thema ging. Dahouds Vertrag läuft bis Ende Juni 2018, was aufgrund der ungeschriebenen Gesetze des Profifußballs bedeutet, dass Gladbach in einem Jahr die letzte Chance hätte, eine stattliche Ablösesumme für den gebürtigen Syrer zu kassieren – oder aber den Vertrag verlängern muss. So hat der Rivale aus Dortmund in Mats Hummels, Ilkay Gündogan und Henrich Mchitarjan in dieser Transferperiode drei Spieler mit nur noch einem Jahr Vertragslaufzeit für mehr als 100 Millionen Euro verkauft.

"Mahmoud Dahoud bleibt fürs Erste in Gladbach"

Ein Bericht der "Sport Bild" legte am Mittwoch nahe, dass dieses Geschäftsmodell für die schwarz-weiß-grüne Borussia bei Dahoud nicht besonders lukrativ wäre. Aufgrund einer Ausstiegsklausel soll er 2017 für nur gut zehn Millionen Euro gehen können. Dahouds Berater Reza Fazeli, der auch Emre Can und Nuri Sahin betreut, dementierte den Bericht jedoch umgehend – im englischen "Guardian", was noch einmal untermauert, welchen Stellenwert Dahoud im Ausland bereits besitzt.

"Es steht fest, dass Mahmoud fürs Erste in Gladbach bleibt. Es gab großes Interesse an ihm, nicht nur aus Liverpool. Aber wir haben eine Vereinbarung mit Gladbach und alles auf nächste Saison verschoben", sagte Fazeli, der sein Büro in Düsseldorf hat. "Wir werden warten müssen und schauen, was in der Zukunft passiert. Aber es ist an der Borussia, eine aus ihrer Sicht akzeptable Ablöse anzunehmen."

Allen internationalen Begehren zum Trotz hat Manager Eberl ohnehin erst einmal den Plan, mit Dahoud zu verlängern. Den aktuellen Vertrag unterschrieb der Youngster übrigens im August 2014. Eine Woche später absolvierte er in der Europa League gegen Sarajevo seine erste Minute als Profi.

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