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Borussia Mönchengladbach
Entscheidung bei Hinteregger "bis Ende April"

Das ist Martin Hinteregger
Das ist Martin Hinteregger FOTO: afp, HER
Mönchengladbach/Salzburg. Dreimal in Folge hatte Martin Hinteregger in Borussias Startelf gestanden, beim 5:0 gegen Hertha BSC saß er 90 Minuten auf der Bank. Der Grund: Oscar Wendts Rückkehr nach seinem Muskelfaserriss.

Am 2. März gegen den VfB Stuttgart war Hinteregger für den verletzten Schweden reingekommen und hatte seitdem durchgespielt – mal links im Mittelfeld, mal hinten links, mal als linker Innenverteidiger. Gegen Hertha fand Trainer André Schubert nun keinen Platz mehr für den von Red Bull Salzburg bis zum Sommer ausgeliehenen Linksfuß.

Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund erklärte am Sonntagabend in der Fußballsendung "Talk & Tore" auf "Sky Austria"", bis wann die Borussia Zeit hat, sich zu entscheiden. "Es liegt nicht in unseren Händen. Gladbach hat eine Option und wir werden sehen, ob sie diese ziehen. Bis Ende April ist die Kaufoption zu ziehen."

Nimmt man einmal an, dass Max Eberl und Co. nicht erst am Abend nach dem Spiel beim FC Bayern am 30. April für Klarheit sorgen wollen, bleiben Hinteregger noch drei Partien, um sich zu empfehlen. "Wir haben noch Zeit, darüber zu entscheiden, und werden das in Ruhe überlegen", hatte Eberl vor dem Hertha-Spiel auf der Pressekonferenz gesagt.

Wendt durfte am Sonntag im linken Mittelfeld ran, hinten vertraute Schubert der "Bayern-Dreierkette", die erstmals im Dezember gegen den Rekordmeister von Beginn an gespielt hatte: Havard Nordtveit, Andreas Christensen und Nico Elvedi. Diese Defensiv-Konstellation ließ gegen Berlin so wenig zu, dass gegen den FC Ingolstadt kaum mit Änderungen zu rechnen ist – zum Leidwesen Hintereggers.

(jaso)
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