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Borussia Mönchengladbach
Losfee Kramer will in 14 Tagen zurück sein

Borussia Mönchengladbach: Christoph Kramer will in 14 Tagen zurück sein
Zufrieden mit der Auslosung (von links): Christoph Kramer, Guido Mertsch (Santander) und Roland Virkus (Borussia). FOTO: Georg Amend
Fußball. Christoph Kramer hat die Paarungen für den Santander-Cup am Wochenende gezogen. Borussias Mittelfeldspieler arbeitet derweil an seinem Comeback. Von Georg Amend

Christoph Kramer muss zuschauen, wenn seine Borussia am Samstagabend (18.30 Uhr) die Namenscousine aus Dortmund empfängt. Die Schiene nach seinem Innenbandteilriss im Knie ist zwar nicht mehr da, aber an einen Einsatz ist noch lange nicht zu denken. Bei der Auslosung zum Santander-Cup, bei der der Weltmeister die "Losfee" für das U 13-Turnier am Wochenende war, sagte er: "Ich muss ein bisschen Geduld haben. Lieber eine Woche länger Pause als einen Tag zu früh. Natürlich fällt das jetzt schwerer, wo interessante und gute Gegner kommen. Und auch das Wetter wird besser, es ist eher meins – mit ein bisschen Sonne. Aber ich darf nicht zu früh wieder zurückwollen."

Kramer hofft, in "zehn, 14 Tagen" wieder am Mannschaftstraining teilnehmen zu können. "Nach einem Monat kann ich den Kraftraum inzwischen nicht mehr sehen. Aber ich hoffe, dass es sich auszahlt und ich nicht so viel verloren habe. Aber es sieht gut aus. Ich fühle mich wieder gut am Ball und habe auch die Richtungswechsel wieder drin."

Dennoch gehört für ihn derzeit das Zuschauen zum Alltag – auch beim Santander-Cup. "Ich werde mir aber das ein oder andere Spiel angucken", versprach der 26-Jährige, der sich an Jugendturniere mit seinem damaligen Klub Bayer Leverkusen erinnerte. "Das waren absolute Highlights. Da tauscht man auch schon mal Trainingsshirts mit Spielern aus Barcelona oder von ManU. Und egal, wie es weitergeht, man kann immer sagen, dass man schon gegen solche Teams gespielt hat. Das ist eine tolle Erfahrung", sagte er.

Den Wunsch nach einem "guten Händchen" für die Auslosung konterte Kramer mit dem Hinweis: "Bei dem Teilnehmerfeld gibt es ja kein schlechtes Händchen." Immerhin sind Schwergewichte wie Manchester United, Juventus Turin und Titelverteidiger FC Barcelona Samstag und Sonntag im Borussia-Park am Start. So fand Borussias Nachwuchskoordinator Roland Virkus: "Das ist Champions League. Wir haben mittlerweile internationale Anfragen von Vereinen, ob sie teilnehmen dürfen. Das Turnier hat sich etabliert."

Mertsch wünscht sich, dass man den Nachwuchs-Cup mit "dem Bundesliga-Besuch am Samstag-Abend" kombinieren würde. Das kann Kramer sicher nicht.

  • Gruppe 1 SC Kapellen-Erft, Borussia, FC Liverpool, PSV Eindhoven, FC Kopenhagen, FC Basel
  • Gruppe 2 Bayer 04 Leverkusen, 1. FC Köln, Manchester United, Juventus Turin, FC Barcelona, KRC Genk
Quelle: RP
 
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