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Schweizer Nationalspieler
Zakaria hat "die große Sache“ schon abgehakt

Borussia Mönchengladbach: Denis Zakaria hat "die große Sache“ schon abgehakt
Denis Zakaria im Play-off-Rückspiel gegen Nordirland. FOTO: dpa, lg nic
Mönchengladbach. Denis Zakaria hat mit der Schweizer Nationalmannschaft das WM-Ticket gelöst. Für den 20-Jährigen waren die Spiele in der "Nati" ein wichtiger Schritt. Viel Zeit den Erfolg zu genießen, hat er aber nicht. Von Karsten Kellermann

Denis Zakaria ist, wie auch Yann Sommer und Nico Elvedi, zurück in Gladbach. Am Mittwochnachmittag stiegen die drei Schweizer nach den erfolgreichen WM-Play-offs gegen Nordirland (1:0, 0:0) in die Vorbereitung auf Borussias Ligaspiel am Samstag bei Hertha BSC ein. Für den 20 Jahre alten Sechser war die Länderspielreise eine "große Sache" und ein wichtiger Schritt im Nationalteam. 

"Ich durfte im Hinspiel und im Rückspiel jeweils 90 Minuten auf dem Platz stehen, das war super für mich. Ich bin sehr glücklich, dass wir uns in den zwei Playoff-Spielen für die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr in Russland qualifizieren konnten", wird Zakaria auf Borussias Internetseite zitiert.

Nach der starken Qualifikation mit 27 Punkten und nur einer Niederlage gegen Europameister Portugal wäre es für ihn und die anderen Eidgenossen eine große Enttäuschung gewesen, die WM zu verpassen. "Ja, das wäre bitter gewesen. Aber aufgrund der erfolgreichen Spiele in der Gruppe wussten wir, dass wir eine gute Mannschaft haben und die Qualität für die WM besitzen. Das hat uns Selbstvertrauen für die Spiele gegen Nordirland gegeben. Und deswegen ist die Qualifikation auch verdient, auch wenn es ein hartes Stück Arbeit war in den beiden Play-off-Spielen", sagte Borussias Nummer acht.

In gewisser Weise war er auch im Schweizer Team die Nummer acht, schließlich ist das die Quersumme seiner Rückennummer 17, die er in seinen ersten beiden Spielen von Beginn an im Schweizer A-Team trug. Das erste Play-off-Spiel war entsprechend sein Startelf-Debüt, er kam ins Team weil Routinier Valon Behrami verletzt war. Zakaria wurde allgemein ein starker Einstand bescheinigt, auch im zweiten Play-off-Match, in dem den Schweizern nach dem 1:0 in Nordirland ein 0:0 daheim reichte, bekam er gute Noten.

Zakaria hat indes nicht viel Zeit, seinen Erfolg zu genießen. Am Samstag ist in Berlin das nächste Bundesligaspiel. Von jetzt an geht es für ihn darum, sich weiter für die WM zu empfehlen durch gute Spiele in Gladbach. Weswegen er bereit ist für die nächste Herausforderung. "Die Nationalmannschaft ist jetzt gedanklich abgehakt. Ich fokussiere mich jetzt wieder auf Borussia. Wir haben noch sieben Spiele in diesem Jahr, die wir allesamt erfolgreich bestreiten wollen. Jetzt in Berlin gilt es, ein Top-Spiel abzuliefern. Wir müssen den unbedingten Willen haben, zu gewinnen", sagte Zakaria.

 
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