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Borussia Mönchengladbach
Dauerkarten werden knapp zehn Prozent teurer

Borussia Mönchengladbach: Die schönsten Choreografien
Borussia Mönchengladbach: Die schönsten Choreografien FOTO: Dirk Päffgen
Mönchengladbach. Borussia Mönchengladbach erhöht zum zweiten Mal seit dem Umzug ins neue Stadion vor zwölf Jahren die Dauerkartenpreise. Das gab der Verein am Dienstag bekannt. Tageskarten werden nicht teurer.

Eine Dauerkarte im Stehbereich der Nordkurve kostet künftig 190 statt 175 Euro, eine Sitzplatz-Dauerkarte im Oberrang 380 statt 345. Die teuerste Dauerkarte – VIP-Logen ausgenommen – gibt es in der Mitte der Ostgeraden auf Höhe der Mittellinie für 675 Euro (vorher 615). "Mit den neuen Preisen befinden wir uns immer noch im Mittelfeld der Bundesliga", wird Geschäftsführer Stephan Schippers auf der Borussia-Webseite zitiert.

Die Obergrenze liegt weiterhin bei 30.000 Dauerkarten. Damit lag Gladbach vergangene Saison auf dem vierten Platz nach Borussia Dortmund, dem FC Schalke und Bayern München. Der VfL unterscheidet zwischen Saisonkarten, die erst einmal nur für die Bundesliga gelten, und Dauerkarten plus, bei denen der Ticketpreis für Pflichtspiele im Europapokal und DFB-Pokal automatisch abgebucht wird. Online bietet der Klub für Mitglieder eine Warteliste an.

Neu ist eine sogenannte Zweitmarktplattform. Über diese können Dauerkarteninhaber, die verhindert sind, bei ausverkauften Spielen künftig ihre Karte anbieten und erhalten den anteiligen Preis, falls sie verkauft wird. Die Karte wird dann für das entsprechende Spiel gesperrt, wie die Borussia erklärt, und der Käufer bekommt eine Tageskarte zugeschickt.

 

(jaso)
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