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Borussias Gegner
Schalke 04 ist noch im Findungsmodus

Höwedes bekommt Tor zum 3:0 zugesprochen
Höwedes bekommt Tor zum 3:0 zugesprochen FOTO: dpa, gki hak
Mönchengladbach. Am Don­ners­tag­abend hat­te der FC Schal­ke 04 auch mal das nö­ti­ge Quänt­chen Glück, um den ver­dien­ten Sieg si­cher­zu­stel­len. Denn RB Salz­burg half schon ein we­nig mit beim 3:1 der Schal­ker in der Eu­ro­pa Le­ague. Von Thomas Grulke

Im in­ter­na­tio­na­len Ge­schäft ist S04 der­zeit aber auch frei von Sor­gen, da­für ist die La­ge in der Li­ga nach fünf Nie­der­la­gen zum Auf­takt be­sorg­nis­er­re­gend. Am Sonntag (17.30 Uhr/Live-Ticker) sol­len im Heim­spiel ge­gen Glad­bach end­lich die ers­ten Sai­son­punk­te her.

TAK­TIK Vie­les bei Schal­ke wirkt noch wie im Fin­dungs­mo­dus, was auch nicht über­ra­schen kann, da vie­le Som­mer-Zu­gän­ge erst spät zur Mann­schaft ge­sto­ßen sind. Auch bei der For­ma­ti­on hat Trai­ner Mar­kus Wein­zierl schon des Öf­te­ren ge­wech­selt. Mal lässt er mit zwei Spit­zen, mal nur mit ei­nem Stür­mer an­grei­fen.

BES­TE SPIE­LER Die Klas­se ei­nes Klaas-Jan Hun­te­laar im geg­ne­ri­schen Straf­raum, die fei­ne Tech­nik des Mit­tel­feld-Stra­te­gen Jo­han­nes Geis oder das Ta­lent der Sturm­hoff­nung Bre­el Em­bo­lo sind un­be­strit­ten, auch wenn der­zeit viel Stück­werk bleibt. In der De­fen­si­ve sind Tor­wart Ralf Fähr­mann so­wie die Ver­tei­di­ger Nal­do und Be­ne­dikt Hö­we­des wich­ti­ge Stüt­zen.

LETZ­TES AUF­EIN­AN­DER­TREF­FEN Es war Fuß­ball pa­ra­dox: Glad­bach do­mi­nier­te Schal­ke in des­sen Sta­di­on, er­spiel­te sich Chan­ce um Chan­ce, schlug sich dann aber nicht zu­letzt auf­grund ei­nes re­gel­rech­ten Slap­stick-Ei­gen­to­res selbst. Sel­ten war ei­ne Nie­der­la­ge un­nö­ti­ger als je­nes 1:2 der Glad­ba­cher am 18. März.

STÄR­KEN Schal­ke ver­fügt über viel in­di­vi­du­el­le Klas­se und vie­le ab­schluss­star­ke Spie­ler. Über die Au­ßen­bah­nen und bei Stan­dards ist die Gel­sen­kir­che­ner Of­fen­si­ve be­son­ders ge­fähr­lich.

SCHWÄ­CHEN Die jüngs­ten Nie­der­la­gen, je­weils nach ei­ge­ner Füh­rung kas­siert, ha­ben deut­lich auf­ge­zeigt, dass die Mann­schaft noch er­heb­li­che Schwä­chen im De­fen­siv­ver­hal­ten zeigt. Dem Geg­ner wur­de zu­letzt sorg­los zu viel Raum für sei­ne An­griffs­ver­su­che ge­währt. Schal­ke steht al­so ge­wal­tig un­ter Druck, und nun dro­hen auch noch Hö­we­des und Hun­te­laar aus­zu­fal­len.

TRAI­NER Dass er sich sei­ne ers­ten Mo­na­te beim FC Schal­ke 04 ganz an­ders vor­ge­stellt hat, hat Mar­kus Wein­zierl in den ver­gan­ge­nen Wo­chen schon häu­fi­ger be­tont. Nun ist der 41-Jäh­ri­ge ge­for­dert und muss zei­gen, dass er nicht nur in ei­nem un­auf­ge­reg­ten Um­feld wie dem des FC Augs­burg Er­folg ha­ben kann.

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