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Borussias Gegner
HSV – vorne bissig, aber hinten anfällig

Gisdol-Debüt beim HSV endet mit Pleite
Gisdol-Debüt beim HSV endet mit Pleite FOTO: dpa, gam hak
Mönchengladbach. Ein kümmerliches Pünktchen gleich zu Beginn gegen den FC Ingolstadt, dann fünf Niederlagen mit 1:11 Toren, Rang 18 in der Tabelle und ein Trainerwechsel, der der Klubführung aufgrund ihrer Vorgehensweise viel Kritik einbrachte: Viel schlimmer hätte der Saisonstart für den Hamburger SV nicht verlaufen können. Von Thomas Grulke

Mit Markus Gisdol als Coach soll es nun aufwärtsgehen, möglichst schon heute (15.30 Uhr) bei der Gladbacher Borussia.

  • Taktik Unter Bruno Labbadia griff der HSV zumeist im 4-2-3-1-System mit nur einer echten Spitze an. Gisdol hat bei seinem ersten Spiel in Berlin (0:2) schon auf einen Zweierangriff umgestellt. Vor allem will er – wie schon bei seiner vorherigen Station in Hoffenheim – ein frühes und aggressives Pressing spielen lassen.
  • Beste Spieler Gewinner der ersten Saisonphase sind schwer auszumachen beim Liga-Schlusslicht. Selbst der ehemalige Nationaltorwart René Adler patzte zuletzt. Angreifer Bobby Wood erzielte die beiden bislang einzigen Saisontore, der Sommer-Zugang war indes zuletzt angeschlagen.
  • Letztes Aufeinandertreffen An das 0:3 am 11. September 2015 haben die Borussen nur schlechte Erinnerungen. Und auch das Rückspiel der vergangenen Saison verloren sie in Hamburg 2:3.
  • Stärken Das Spiel in Berlin zeigte bereits, dass Hamburg unter Coach Gisdol bissig und druckvoll spielen soll, mit frühem Pressing und einem schnellen Umschaltspiel über die gefährlichen Außen Nicolai Müller und Filip Kostic.
  • Schwächen Der HSV muss sich indes noch an die neuen Abläufe gewöhnen, zudem fehlt Kapitän Johan Djourou verletzt. Auffällig zudem: Elf seiner zwölf Gegentore kassierte Hamburg nach dem Wechsel. 
  • Trainer Elf Monate war Markus Gisdol (47) nach seinem Aus in Hoffenheim ohne Job in der Bundesliga, ehe er Ende September beim HSV seine zweite Chance im Oberhaus erhielt.
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