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Borussias Gegner
Hertha war zuletzt am Spektakel beteiligt

Borussia Mönchengladbach: Gegner Hertha BSC im Check
Hertha-Kapitän Vedad Ibisevic. FOTO: dpa, soe nic
Heute (18.30 Uhr/Live-Ticker) tritt Borussia als Tabellen-Achter beim Elften im Berliner Olympiastadion an. Die Berliner können Druck entfachen, sogar spektakulär spielen, sind aber auch anfällig. Von Georg Amend

Taktik Die große Mehrzahl der Spiele bestritt Hertha BSC im 4-2-3-1-System, zweimal gab es eine Variation (4-4-2), nur einmal setzten die Berliner auf ein 4-1-4-1 mit nur einem Stürmer - das ging beim 0:2 zu Hause gegen Schalke nicht auf.

Beste Spieler Kapitän Vedad Ibisevic sei "immer für ein Tor gut", warnte Borussias Trainer Dieter Hecking, zudem komme Davie Selke "immer besser in Form". Bester Torschütze der Hertha ist derzeit Mathew Leckie mit vier Treffern, namhaftester Akteur weiterhin Salomon Kalou. Druck erzeugen können auch Alexander Esswein und Mitchell Weiser. Rune Jarstein ist ein zuverlässiger Torwart.

Letzte Aufeinandertreffen In der Vorsaison verlor Borussia 0:3 in Berlin. Das Rückspiel gewann sie dank eines Tore von Laszlo Bénes, der nun verletzt fehlt, 1:0.

Stärken und Schwächen Die Partie am vergangenen Bundesligaspieltag zeigte beide Seiten, das 3:3 beim VfL Wolfsburg war spektakulär. Ibisevic erzielte nach gerade einmal 14 Sekunden das schnellste Tor dieser Saison - dabei hatte Wolfsburg Anstoß gehabt. Das Umschaltspiel funktionierte bei den Berlinern in dieser Szene perfekt. Nur fünf Minuten später zeigte sich die Defensive aber anfällig, nur die Abseitsstellung von Mario Gomez verhinderte den Wolfsburger Ausgleich. Erneut fünf Minuten später verursachte Per Skjelbred einen Elfmeter, den Gomez allerdings an die Latte schoss, und auch der Distanztreffer Yunus Mallis zum vermeintlichen 1:1 wurde aberkannt. Hertha fand nach der Führung kaum mehr statt. Malli und Gomez drehten die Partie vor der Pause. Erst danach fand Berlin wieder ins Spiel, per Kopf traf Karim Rekik. Divock Origi brachte erneut Wolfsburg in Front, Selke sorgte mit seinem ersten Saisontor für das Unentschieden. Fazit: Hertha kann viel Druck entfachen, ist aber ebenso anfällig gegen eine flinke Offensive.

Trainer Der ehemalige Hertha-Spieler Pal Dardai ist seit Anfang Februar 2015 Coach der "alten Dame", die er in der Vorsaison auf Rang sechs und so in die Europa League führte. Dort ist sie allerdings mit vier Punkten aus vier Spielen Gruppenletzter.

Quelle: RP
 
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