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Zakaria fällt verletzt aus
Borussia gehen die Dauerbrenner aus

Borussia Mönchengladbach gehen die Dauerbrenner aus
Seltene Exemplare: Thorgan Hazard, Matthias Ginter und Nico Elvedi (von links nach rechts) sind aktuell gesund und sind in dieser Saison noch nicht verletzt ausgefallen. Auf sie dürfte es auch gegen Hoffenheim ankommen. FOTO: Dirk Päffgen
Mönchengladbach. Erst Jannik Vestergaard, nun Denis Zakaria: Es hat den nächsten Spieler erwischt, der bislang immer gesund war. Von Jannik Sorgatz

Galgenhumor ist gefährlich - zumindest für die, die zur Zielscheibe werden. Spätestens am Donnerstagnachmittag schlug die Stimmung bei vielen Borussia-Fans in diese Richtung um. Ein User ergänzte den Wikipedia-Eintrag zum Stichwort "Muskelfaserriss" um die Info "Frag bei Mönchengladbach nach". Kurz zuvor hatte der Verein verkündet, dass nun auch noch Denis Zakaria verletzt ausfällt. Der Schweizer hat sich im Training einen Muskelfaserriss zugezogen, und diese Nachricht ließ die Alarmglocken mehrfach schrillen: Denn Zakaria muss erstmals in dieser Saison verletzungsbedingt passen und reiht sich als sechster Borusse mit einer Muskelverletzung ins Lazarett ein.

Immerhin steht Oscar Wendt nicht mehr auf der Liste, sofern er bis morgen keinen Rückfall erleidet. Der Schwede war am Dienstag nach sechs Wochen Pause wegen eines Muskelteilrisses erst ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Bei Raffael sieht auch alles danach aus, dass er seine Wadenprobleme so überstanden hat, dass er gegen Hoffenheim zumindest im Kader stehen kann. Auf die entsprechende Nachfrage antwortete er gestern mit einem breiten Grinsen. Wieder dabei ist auch Laszlo Bénes - um vorerst bei den Muskel-Patienten zu bleiben. Mit dem Slowaken dürfte dann nach der Länderspielpause zu rechnen sein. Er darf kommenden Donnerstag auf ein Testspiel-Comeback gegen den FC St. Pauli hoffen.

Ein kurzer Blick auf die Knie-Patienten: Christoph Kramer stand gestern noch immer nicht auf dem Trainingsplatz. Die Stamm-Doppelsechs droht in einem der wichtigsten Saisonspiele auszufallen. In Reece Oxford (Muskelfaserriss) fehlt ein Ersatz-Kandidat, an Michael Cuisance dürfte demnach kein Weg vorbeiführen. Aber wir wollen bei den Knie-Patienten bleiben: Tobias Strobls Fortschritte gehen angesichts der aktuellen Lage fast ein wenig unter. Der Mittelfeld-Allrounder ist sieben Monate nach seinem Kreuzbandriss wieder im Training und kann immer mehr Übungen mitmachen. "Auch wenn ich der Mannschaft liebend gerne schon morgen helfen würde, muss ich mich noch ein wenig gedulden", sagt der 27-Jährige, der bislang die komplette Saison verpasst hat.

Die Verletzten in der Saison 2017/18 FOTO: imago

Die Verletztenmisere ausblenden, so gut es geht, will Matthias Ginter. Der 24-Jährige wird durch Jannik Vestergaards Ausfall der einzige Borusse ohne verpasste Spielminute sein. "Dass nach dem Spiel gegen Leverkusen noch einmal fünf Verletzte dazugekommen sind, ist schon eine Hausnummer", sagt er. "Trotzdem haben wir genügend Spieler und genügend Potenzial, um das Spiel zu gewinnen. Deshalb will ich mich gar nicht so sehr damit befassen, wer alles verletzt ist." Ginter dürfte in Nico Elvedi einen Nebenmann bekommen, mit dem er eingespielt ist. Normalerweise bekleiden sie die rechte Innenverteidiger-Position und die rechte Außenverteidiger-Position. Gegen Hoffenheim sind sie die ersten Kandidaten fürs Abwehrzentrum - so wie beim 1:0-Sieg in der zweiten Pokalrunde bei Fortuna Düsseldorf.

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Nichts sagen wollte Trainer Dieter Hecking, der auf die Pressekonferenz am Freitag verwies. Wie viele Spieler ihm gegen Hoffenheim definitiv fehlen werden, wird er dann aber wohl noch nicht wissen. Erst im Anschluss findet um 15.30 Uhr (unter Ausschluss der Öffentlichkeit) das Abschlusstraining statt.

Quelle: RP
 
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