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Borussia Mönchengladbach
Gnädiges Urteil im Fall Xhaka

Granit Xhakas Platzverweise
Granit Xhakas Platzverweise FOTO: afp, agz
Das Sportgericht des DFB hat sein Urteil gefällt - und es ist gnädig ausgefallen. Granit Xhaka wurde für drei Spiele gesperrt. Damit ist der Heißsporn gut weggekommen nach seiner Aktion gegen Darmstadts Peter Niemeyer.

Vier oder fünf Spiele wurden von Experten spekuliert und von den Borussen befürchtet. Schlimmstenfalls hätte Xhaka sogar das Derby am 22. Spieltag verpasst.

Doch das DFB-Gericht ließ Milde walten, auch wenn Xhaka "mit fünf Platzverweisen in weniger als 100 Bundesliga-Spielen eine Sonderposition in der gesamten Bundesliga einnimmt". Dies blieb indes unberücksichtigt bei der Festlegung des Strafmaßes. Das Gericht wertete Xhakas Aktion als "Tätlichkeit gegen den Gegner", und zwar nicht als leichten Fall. Die drei Spiele Sperre sind die Mindeststrafe - gegen Dortmund, in Mainz und gegen Bremen - in einem solchen Fall. Vorteilhaft für Xhaka war, dass er bislang immer nur Ampelkarten gesehen hatte und es somit keine DFB-Verfahren gab.

Zuletzt gab es einen wohlgemeinten Hinweis für Xhaka, der auch wegen seines "Nachtatverhaltens" gerüffelt wurde: "Das Gesamtverhalten des Spielers bedarf einer Korrektur, wenn er die Perspektiven seines fußballerischen Talents voll ausschöpfen will." Das klingt nach einer Vorlage für einen guten Vorsatz für 2016.

Quelle: RP
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